«Wir wollen im Langäcker, wie in unseren anderen Siedlungen, eine hohe Wohnqualität», sagt Sebastian Spörri. Er ist Präsident der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen (GGW) und Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft Pro Familia (Text unten). Voraussetzung dafür ist, dass das Areal Langäcker in eine Wohn- und Gewerbezone (WG4) umgezont wird. Das Verfahren dazu ist angelaufen. Das Bauland wird die Gemeinde den Genossenschaften im Baurecht abgeben. «Der Gemeinderat erachtet diesen Standort als ideal», sagt Gemeindeammann Markus Dieth.

Um die angestrebte Durchmischung zu erreichen, sind verschiedene Wohnungstypen vorgesehen. «Es ist uns wichtig, jungen wie älteren Menschen attraktive Wohnungen zu bieten», sagt Spörri und ergänzt: «Dieser ist in Wettingen äusserst rar.» Weiter ist in der Siedlung die dritte Pflegewohnung der Gemeinde vorgesehen. «Wir planen 16 Plätze», sagt Gemeinderätin Yvonne Feri. Die Stiftung für Behinderte (Arwo) beabsichtigt eine weitere Aussenwohngruppe einzurichten.

Die Genossenschaften haben einen Wettbewerb ausgeschrieben. Eingeladen dazu wurden: 5 Architekten AG, Wettingen, Althammer Hochuli Architekten AG Zürich, Burkard Meyer AG Baden, Frei Architekten Aarau, Fugazza Steinmann Partner AG, Wettingen und Schoop Architekten, Baden. Anfang 2013 wird der Wettbewerb entschieden und im Frühjahr ist die öffentliche Auflage vorgesehen. Sobald die Zonenplanrevision vom Einwohnerrat und dem Kanton genehmigt sind, soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Angrenzend an das Areal erstellt die Gemeinde den Doppelkindergarten Langäcker mit einem Raum für die Tagesstrukturen der Schule.