Wettingen
Zwei neue Sitzbänke für den Kulturweg Limmat

Pia Oeschger und die Ortsbürgergemeinde Wettingen spenden der Stiftung Kulturweg Limmat je eine Holzbank. Oeschger möchte damit ihrem verstorbenen Mann gedenken – und endlich auch am Wettinger Limmatufer Sitzgelegenheiten schaffen.

Rahel Künzler
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Probesitzen auf der neuen Bank am Wettinger Limmatufer gegenüber der Webermühle (v.l.): Philippe Rey, Pia Oeschger und Martin Egloff.

Probesitzen auf der neuen Bank am Wettinger Limmatufer gegenüber der Webermühle (v.l.): Philippe Rey, Pia Oeschger und Martin Egloff.

Rahel Künzler

Zwei massive Bänke aus einheimischem Eichen- und Ulmenholz ergänzen seit vergangener Woche den Kulturweg Limmat auf der Wettinger Uferseite. «Wenn ihr eine Sitzbank sponsert, dann zahle ich die zweite», sagte Pia Oeschger zu Gemeinderat Martin Egloff, auch Wettinger Ortsbürgerpräsident. Ihr Vorschlag fand bei den Ortsbürgern Gehör.

Mit der Spende möchte die 86-Jährige ihrem verstorbenen Mann und «begeisterten Wettinger» Gerhard Oeschger gedenken. Dieser habe sich mit grossem Einsatz in Politik, Musik und Sportvereinen engagiert. Oeschger sagt:

«Sein Herzensprojekt war, den Leichtathletikverein Wettingen, den Katholischen Turnverein und den Evangelischen Turnverein unter eine Flagge zu bringen.»

Er habe damit den Athletinnen und Athleten – darunter auch seine Tochter, Schweizer Meisterin im Kugelstossen – bessere Trainingsmöglichkeiten bieten wollen. In den letzten Tagen seines Lebens hätten die beiden auf ihrer Spazierroute an der Limmat vergebens nach Sitzgelegenheiten gesucht. An den neuen Bänken sollen sich nun andere Spaziergänger erfreuen.

qDer längste Kulturweg der Schweiz werde im Sommer rege benutzt, sagte Gemeinderat Philippe Rey, Vizepräsident der Stiftung. Drei neue Kunstwerke kämen dieses Jahr hinzu, eines in Neuenhof und zwei in Ennetbaden. «Der Kulturweg lebt», so Rey. (rkü)

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