Baden
«Who’s Panda» tourte durch Europa – bald erscheint nächstes Album

Die Rockband mischt Gitarrenklänge mit Vivaldi und hat damit das Publikum begeistert: «Obwohl das Publikum unsere neuen Songs noch gar nicht kannte, sangen alle mit», sagt Organist und Bassist Nicolas Streichenberg stolz.

Stefanie Suter
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Band Who's Panda
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Who's Panda im Kornhauskeller
Valentino mit seiner neuen Thomas Blug ICON Serie von Vintage Guitars
Kopenhagen Nicolas Streichenberg nach dem Interview für CopenhypekeaTV in Dänemark
Nach Hamburg und Kopenhagen war Waldshut die letzte Station

Band Who's Panda

Amy Weng

Who’s Panda ist an zwei Wochenenden durch Europa getourt: «Die neuen Songs die wir testeten, müssen wohl tatsächlich eingängig sein», sagt Streichenberg. Der erste Auftritt der vier Jungs aus der Region Baden war im Hamburger Club Molotow.

Dort spielten schon bekannte Rockbands wie The White Stripes, Wolfmother oder The Killers. Nun haben es ihnen Sänger Valentino Scussel, Gitarrist Tom Fischer, Schlagzeuger Pascal Maibach und Nicolas Streichenberg gleich getan.

«Ein riesiges Gefühl»

In einem so legendären Club spielen zu dürfen, sei grossartig, erzählt Streichenberg begeistert: «Neben dem ‹Thank you Molotow› von Brittany Howard von der Band Alabama Shakes dasselbe an die Wall of Fame zu schreiben, war für uns ein riesiges Gefühl.»

Nach dem Konzert luden die Veranstalter die Band gleich für ein weiteres Konzert im nächsten Jahr ein, bevor der Club abgerissen wird. «Das ist eine grosse Ehre – wir werden eine der letzten Bands sein, die im Club nochmals spielen wird.»

Auch am Konzert in Kopenhagen habe «Who’s Panda» mit ihren neuen Songs für begeisterte Zuhörer gesorgt: «Das Publikum tobte», erzählt Streichenberg schmunzelnd und verrät, dass er auf der Bühne den Bass zerschlagen habe: «Das wollte ich schon immer Mal machen.»

Das dritte Konzert fand am Wochenende im Kornhauskeller in Waldshut statt. Die Schweizer Fans kommen auch bald auf ihre Kosten: «Die Tournee in der Schweiz ist schon in Planung, das Album kommt voraussichtlich im Frühling auf den Markt.»

Als brachial, druckvoll und dick aufgetragen beschreibt Streichenberg ihre Musik: «Die Songs sind gespickt mit rohen Gitarrenklängen wie in den 70er-Jahren.»

Eine kleine Hörprobe zeigt, dass die neuen Songs hymnisch sind, mit Streichern und Bläsern angereichert: «Ich würde sagen, Kings of Leon gemischt mit Vivaldi», sagt Streichenberg und lacht.

Die Orgel erinnert an Deep Purple, während die Stimme und die Gitarre die amerikanischen Rockband Kings of Leon ins Gedächtnis rufen. Er erklärt: «Valentino hat sich als Sänger weiterentwickelt und singt mehr mit seiner Kopfstimme.»

Zudem spiele Tom auf einer Gibson Les Paul Gitarre – so wie früher der Gitarrist von Kings of Leon.

Alle Bandmitglieder arbeiten oder studieren, doch sie stecken ihr Herzblut in die Musik: «Nachdem unser Bassist die Band verlassen hatte, brachte ich mir kurzerhand das Bassspielen selber bei», erzählt Streichenberg.

Das grosse Ziel: «Wir möchten an einem Samstagabend am Open Air St. Gallen spielen – ich bin überzeugt, dass unser Sound dafür gemacht ist.» Noch ist «Who’s Panda» bei keinem Label unter Vertrag – vielleicht änderst sich dies ja bald.

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