Stetten

Wie eine leichte Brise: Musikgesellschaft Stetten riss Publikum mit

Unter dem Motto «Mixed» spielte die Musikgesellschaft unter Sergey Yelizarov beste Unterhaltungsmusik.

Mit dem konzertanten Stück «Celebrity» des Schweizers Mario Bürki legten die Musikantinnen und Musikanten los. Danach folgte eine Reihe von Welterfolgen aus vergangenen Zeiten. Ein Medley durch die Hits des amerikanischen Musikers Herb Alpert liess Titel wie «A Taste of Honey», «Spanish Flea» oder «Tijuana Taxi» wieder aufleben und erinnerte an eine Zeit, wo es noch möglich war, mit reiner Instrumentalmusik die Hitparaden zu erstürmen.

Broadway-Stimmung kam auf mit Frank Sinatras einstigem Erfolgstitel «Somethin’ Stupid». Die Melodie wurde von den beiden Solisten Walter Leimgruber am Euphonium und Christof Fischer am Es-Horn interpretiert, worauf die beiden tosenden Applaus ernteten. Ein erster Höhepunkt stellte Miles’ Komposition «Music» dar. Moderatorin Susanna Bochsler zitierte den Liedrefrain: «Music was my first love and it will be my last». Mozart hätte dieses Lied als Zusatzvariante zu einer Sinfonie geschrieben, wenn er noch lebte, so die Moderatorin.

Begeisternde Bläsersoli

Im zweiten Konzertteil liess das lyrische Werk «Yellow Mountains» aufhorchen. Darin beschreibt der Komponist Jacob de Haan das Bergpanorama von St. Moritz. Verschiedene Register präsentierten ihr Können mit Soloeinlagen. Besonders zu packen vermochte eine Solopassage der Oboe. Einen Abstecher in die Welt des Jazz nahm Vibraphonistin Elisabeth Sintzel vor. Mit dem Potpourri «A Tribute To Lionel» erinnerte sie an den Vibraphonmeister Lionel Hampton.

Anspruchsvolle Synkopen waren durch die verschiedenen Register zu bewältigen während die Solistin ihre Mallets geschickt auf den Platten ihres Instruments tanzen liess. Nach zwei weiteren Filmtiteln durften die Zuhörer zum Abschluss des Programms nochmals ein Potpourri aus Mega-Hits der Sechzigerjahre geniessen. Jedermann konnte mitsingen zu Titeln wie «Mama Loo» und «Mexico» der legendären «Les Humphries Singers». Das Publikum liess nicht locker und verlangte Zugaben. So ergriff Dirigent Sergey Yelizarov seine Piccoloflöte und spielte «Rocking Piccolo» – Ex-Dirigent Thomas Korner übernahm den Taktstock.

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