Ehrendingen
Wiesen und Äcker in Ehrendingen sind neu verteilt

Die Güterregulierung in Ehrendingen ist erfolgreich abgeschlossen worden. Die beteiligten Personen trafen sich im Hitzbühl, wo sie den Abschluss und die Einweihung der Feuerstelle feierten.

Andrea Ebneter
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Das Schlusstreffen der Führungskommission beim Stein, der, wie die Feuerstelle, an das Projekt der Güterregulierung erinnern soll. aeb

Das Schlusstreffen der Führungskommission beim Stein, der, wie die Feuerstelle, an das Projekt der Güterregulierung erinnern soll. aeb

Zu diesem Anlass traf sich die Führungskommission am frühen Montagabend auf dem idyllischen Platz der Feuerstelle, mit Blick zur einen Seite auf den Nordhang der Lägern, zur anderen ins Surbtal. Das Wetter spielte zwar nicht mit: Es regnete, doch «zu einer Einweihung, zu einer Taufe braucht es halt Wasser», so der Ehrendinger Gemeindeammann Renato Sinelli. Nachdem er die sieben weiteren Kommissionsmitglieder begrüsst hatte, übergab er das Wort Beat Steinmann. Er sowie Projektleiter Markus Tschann wurden von der Kommission als technische Leiter der Güterregulierung ausgewählt.

Ziele seien erreicht worden

Steinmann sprach über die Ziele für die Landwirtschaft, für die Natur und die Landschaft, sowie auch die Ziele für die Verkehrswege. Ziele, die in den letzten 18 Jahren, bearbeitet, und schliesslich erfolgreich umgesetzt worden seien. So entstanden im Gebiet Schwerzi neue Biotope. Oberhalb des Dorfes wurde ein Becken, ein kleiner Stausee, gebaut, wo überschüssiges Regenwasser gesammelt wird und man so weiteren Überschwemmungen im Surbtal vorbeugt.

Die Parzellen der Bauern wurden neu aufgeteilt und die Anzahl verkleinert. Man hat die Fahrtstrecken für die landwirtschaftlichen Maschinen verkürzt und verschiedene Flurwege wurden erneuert.

Gute Arbeit mit gutem Team

Wenn Steinmann auf die lange Entwicklungsprozesse der Güterregulierung zurückblickt, ist er zufrieden: «Es war eine Herkules-Aufgabe, aber wir haben etwas schier Unmögliches möglich gemacht.»

Gemeindeammann Sinelli ist ebenfalls glücklich mit dem jetzigen Abschluss. Dass letztlich nicht nur ein symbolischer Gedenkstein, sondern ein ganzer Platz mit einer Feuerstelle, Tischen und Bänke an dieses Grossprojekt erinnere, freue ihn sehr. «Die Gesamtlösungen standen in diesen fast 20 Jahren immer im Vordergrund», es wurden keine Einzelentscheidungen getroffen. Die Zusammenarbeit sei durch und durch gelungen gewesen.