Baden
Wo alte Bücher zu Schmuck werden

Die Ausstellung für regionales Handwerk und Design «Tatsachen» in der Stanzerei in Baden zog Besucher in den Bann – manche kamen gleich zweimal.

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Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden
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Ausstellung Tatsachen Baden
Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden
Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden
Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden
Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden
Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden
Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden

Austellung Tatsachen in der Stanzerei Baden Ausstellung Tatsachen 2016 in der Stanzerei Baden

Merkker-Areal, Stanzerei, Baden, Freitagabend, kurz vor 17 Uhr. Vor den geschlossenen Pforten zur Ausstellung «Tatsachen» bildet sich eine Traube von Besuchern, die auf Einlass wartet. Ein gutes Zeichen für die 25 regionalen Aussteller, die in der Stanzerei ihre Produkte zur Schau stellen. Das Angebot, das bei «Tatsachen» gezeigt wird, ist in der Tat vielseitig. Am Stand von Kurt Züllig kann man etwa Papierschmuck erstehen. «Aus ausgedienten Büchern säge ich eine Form heraus, stülpe diese um und erhalte so individuellen Schmuck», erklärt der Künstler. Ein paar Meter weiter zeigt Ivan Wöhler, wie die 300 Jahre alte japanische Technik «Mokume-Gane» funktioniert. Dünne Bleche, etwa aus Kupfer, werden ohne Lot und Flussmittel zu einem massiven Barren verschweisst. Aus diesem Barren entstehen durch das Verdrehen, Einfeilen, Gravieren, Bohren und anschliessende Schmieden oder Walzen Zeichnungen (Abdrücke) im Metall.

Nicht minder spannend sind die Taschen made in Zurich by Christoph Züger, die durch ein ansprechendes Design mit farbigem Innenleben überzeugen. Oder aber die Becher, Schalen und Krüge – aus gegossener Keramik, geschaffen von Gabriela Lenzhofer –, die begutachtet werden können. Nachtlichter, bunt, schrill, schön, gibt es ebenfalls zu bestaunen. Ganz zu schweigen von den Hüten, Kleidern, Stoffen, Lampen, Möbeln, Gewürzen und weiteren Artikeln, die zum Bestaunen und Verkauf bereit stehen.

Besucher sind begeistert

Verweilen ist auch beim Degustieren von edlen Tropfen möglich. Wovon nicht ungern Gebrauch gemacht wird. «Die Ausstellung ‹Tatsachen› ist einfach wunderbar, total abwechslungsreich», sagen die Besucher Elisabeth und Hanspeter Höhener aus Baden nach ihrem Rundgang. «Spezielle Aussteller zeigen spezielle Sachen in höchster Qualität», betonen sie. Die beiden waren bei der Eröffnung von ‹Tatsachen› am Freitagabend mit von der Partie. «Wir kommen morgen gleich nochmals, wir haben das eine oder andere gesehen, das wir eventuell kaufen möchten», sagen die beiden.