Würenlos
Eskalation im Wohnquartier: Jugendliche werfen Steine aufeinander – es begann mit Pöbeleien im Bus

In der Nacht auf Samstag sind Bewohner eines Würenloser Quartiers von Schreien aufgeschreckt worden.

Philipp Zimmermann
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Die Polizei musste mit mehreren Patrouillen ausrücken.

Die Polizei musste mit mehreren Patrouillen ausrücken.

Symbolbild: Kapo AG

Polizeieinsatz in der Nacht auf Samstag in Würenlos: An der Flühstrasse kam es zu einem Streit unter Jugendlichen, wie Anwohner auf Facebook berichten. Dabei seien Steine und Flaschen geflogen, ehe die alarmierte Polizei mit mehreren Patrouillen eintraf. Jugendliche seien daraufhin in alle Himmelsrichtungen geflüchtet.

Rot markiert die Flühstrasse, an der es zum Polizeieinsatz kam:

Die Kantonspolizei bestätigt der AZ den Einsatz. Sprecher Bernhard Graser:

«Beim Vorfall in Würenlos ging es um eine Auseinandersetzung unter Jungen.»

Um 1 Uhr nachts seien Meldungen von Anwohnern eingegangen, dass mehrere Jugendliche am Herumschreien seien und Steine werfen würden.

Mehrere Patrouillen trafen auf ein Dutzend junger Leute. Dabei handelte es sich um zwei Gruppen, welche in Streit geraten waren, so Bernhard Graser weiter.

Die Polizei habe die Situation rasch bereinigen können. Eine Gruppe bestand aus zwei Äthiopiern und zwei Somaliern im Alter zwischen 17 und 25 Jahren. Der Sprecher der Kantonspolizei ergänzt:

«Allesamt waren sie betrunken.»

Die zweite Gruppe umfasste sechs Männer und zwei Frauen im Alter von 16 und 20 Jahren. Bis auf einen Italiener waren dies Schweizer, von denen drei leicht alkoholisiert waren.

Verletzt war niemand. Die Umstände und der Grund für die Auseinandersetzung seien noch unklar. Graser fährt fort: «Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden Gruppen zuvor im Bus unterwegs, wo es zu Pöbeleien gekommen sein soll. Die Beteiligten waren danach beim Bahnhof Würenlos ausgestiegen, wonach die Situation eskalierte.» Ermittlungen zu den Hintergründen seien im Gange.

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