Würenlos. App
Würenlos bekommt eine eigene App

Jetzt ist Schluss mit lästigen Merkblättern und Broschüren! Als eine der ersten Gemeinden im Kanton Aargau besitzt Würenlos eine App für Smartphones und Tablets.

Dieter Minder
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Petra und Jürgen Berger präsentieren die Würenlos App.

Petra und Jürgen Berger präsentieren die Würenlos App.

Alex Spichale

Wer sich bisher über Würenlos informieren wollte, musste unzählige Merkblätter oder Broschüren durchwühlen. Das ist nun ganz anders: Petra und Jürgen Berger haben eine App entwickelt, deren Inhalt sich fast ausschliesslich auf die Aktivitäten im Dorf ausgerichtet ist.

Wer die App auf sein Gerät herunterlädt, erfährt vieles über Würenlos, seine Einwohner, seine Vereine, seine Verwaltung und sein Gewerbe.

Da gibt es Rubriken mit Notfallnummern, mit den Fahrplänen von Bus und Bahn, mit der Gastronomie aber auch mit den Öffnungszeiten der Gemeindebibliothek Wettingen oder den Kinos der Region Baden-Wettingen.

Die Seiten sind übersichtlich aufgebaut, mit einem Layout, das sich über die verschiedenen Ebenen wiederholt. «Die Icons dürfen nicht zu klein sein, damit sie gut bedient werden können.» Seit Anfang Monat kann die App von den Nutzern auf ihr Handy oder Tablett geladen werden.

Das kostet nichts. «Wir hoffen, dass möglichst viele Leute unsere App nutzen», sagt sie.

App wird immer weiter entwickelt

Seit dem Frühjahr haben sie die Idee einer App für Würenlos verfolgt und immer konkreter werden lassen. Obwohl mit der IT-Branche vertraut, war es für sie neues Gebiet.

In stundenlanger Arbeit haben sie das Layout für die App entworfen und den Inhalt fixiert: «Wir haben drei Schwerpunkte, Informationen der Gemeinde, News und eine Agenda.» Sie sind sie überzeugt, dass ihre App die Bedürfnisse der Nutzer erfüllen wird.

«Fertig sind wir aber nie, denn die App wird immer weiter entwickelt und ausgebaut», sagt Petra Berger. Sie hoffen, möglichst viele Vereine und Unternehmen zu gewinnen, die mit der App über ihre Aktivitäten informieren wollen. Diese müssen eine Gebühr bezahlen, mit der Bergers den Betrieb finanzieren.

Innert dreier Wochen akzeptiert

Neben dem Inhaltlichen galt es, die technischen Anforderungen zu erfüllen. Dabei stehen mit einer Gesamtabdeckung von rund 90 Prozent die Handys mit den Betriebssystem Apple und Android im Vordergrund.

Beide Anbieter sind an möglichst vielen gut funktionierenden Apps interessiert, weil so der Marktwert ihrer Produkte erhöht werden kann. «Deshalb stellen sie die Programmiersprachen öffentlich und gratis zur Verfügung», sagt Jürgen Berger.

Die fertigen Apps mussten sie den Betreibern der App-Stores zur Kontrolle unterbreiten: «Das kostete uns rund 1000 Franken.»

Nur wenn deren klare Bedingungen erfüllt sind, werden die Apps freigeschaltet: «Die Apps dürfen keine Viren enthalten, keine anstössigen Inhalte vermitteln und müssen einwandfrei programmiert sein.» Jürgen Berger ist stolz darauf, dass seine App ohne Beanstandung innert dreier Wochen akzeptiert wurde.

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