Ein Lichtermehr strahlt in Baden - die Aktion «Eine Million Sterne» lässt den Kirchenplatz in hell leuchten. Gesetzt werden soll ein Zeichen für sozialen Zusammenhalt und Solidarität mit jenen Menschen, denen es nicht nur gut geht - vorallem in der Weihnachtszeit, wo sich viele alleine und verloren fühlen «Armut in der Schweiz ist eher etwas verstecktes, man sieht es den Menschen nicht an», sagt Ruthg Treyer, Bereichsleiterin Caritas Aargau gegenüber «Tele M1». 

In den grösseren Städten habe Caritas mehr Besucherinnen und Besucher gezählt, teilte die Organisation mit. Sie organisierte die Aktionen zusammen mit Freiwilligen und Pfarreien. Caritas zeigte sich zufrieden mit der Resonanz. Das Ziel, Menschen für eine Solidaritätsaktion zusammenzubringen, sei erreicht worden.

Gemäss Caritas lebt jede zehnte Person in der Schweiz in einem Haushalt, der mit einem Erwerbseinkommen unterhalb der Armutsgrenze auskommen muss. Betroffen seien vor allem Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Arbeitslose und ältere, alleinstehende Menschen. (sda/az)

Lichtermeer für sozialen Zusammenhalt

Lichtermeer für sozialen Zusammenhalt