Im Dorfkern von Stetten wird derzeit eine Überbauung mit sechs Mehrfamilienhäusern realisiert.

Die Bauarbeiten auf dem rund 10'000 Quadratmeter grossen Areal wirken sich auf den Verkehr aus – und somit auch auf die Schulwege. Aus diesem Grund wurde ein Verkehrs- und Fussgängerkonzept erstellt.

Doch wie der «Reussbote» in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, wirft ein Elternpaar dem Gemeinderat nun unter anderem vor, in der Sache schlecht kommuniziert zu haben, das Wohl der Kinder zu gefährden und nicht auf die Einwände der Eltern einzugehen.

«Es wurde einst versprochen, dass der Durchgang an der Fabrikstrasse und am Fabrikgässlein während der ganzen Bauzeit gewährleistet ist», wird der dreifache Vater Damian Aegerter zitiert.

Doch sei sein Sohn, der neu die Primarschule besucht, am ersten Schultag von einem Arbeiter durch die Baustelle am Fabrikgässlein geführt worden. Auch habe er von grossen Lastwagen erzählt, die mit einem lauten Piepsen rückwärtsgefahren seien. Die Eltern wollten ihren Ohren nicht trauen.

Der Gemeinderat weist die Vorwürfe zurück. «Bei aller Planung haben wir stets in erster Linie an die Sicherheit der Schulkinder gedacht», sagt Schulvorsteherin Barbara Fischer im «Reussboten». Gemeindeammann Kurt Diem: «Wir waren stets transparent, haben zu jeder Zeit offen informiert.» Auch habe man die betroffenen Eltern zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.

Die Bauarbeiten werden rund zweieinhalb Jahre dauern, das Fussgänger- und Verkehrskonzept bleibt voraussichtlich bis Bauende Dezember 2019 in Betrieb. (ces)