Baden
Zirkus der Generationen ohne Berührungsängste

Das Regionale Pflegezentrum Baden verwandelte sich für einen Abend in eine Zirkusmanege. Zum zweiten Mal fand im Pflegezentrum eine Zirkus-Theaterwoche statt, organisiert vom Kinder- und Jugendtheater Lampefieber unter der Leitung von der Badener Bewegungsschauspielerin Simona Hofmann in Zusammenarbeit mit dem Kinderzirkus Balloni.

Philippe Neidhart
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Die kleinen Fakire pr+ñsentieren dem Publikum eine spektakuläre Show.
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Zirkus-Theaterwoche im Regionalen Pflegenzentrum Baden
Die kleinen Fakire scheuen auch das Feuer nicht.
Die Bewohnerinnen des RPB wurden in die Zirkus-Show integriert.
Die Bewohnerinnen des RPB wurden aktiv in die Zirkus-Vorstellung integriert.
Der Balance-Akt auf den Leitern bereitet den Kindern sichtlich Spass.
Der Bewohnerin des RPB macht die Beteiligung am Zirkus sichtlich Spass.
Zum Schluss lassen sich die Nachwuchs-Artisten vom Publikum feiern.
Die Bewegungsschauspielerin und Organisatorin der Zirkuswoche Simona Hofmann.
Auch als Pinguine machen die Teilnehmerinnen der Zirkuswoche eine gute Figur.
Zum Schluss lassen sich die Nachwuchs-Artisten vom Publikum feiern.
Auch als Pinguine machen die Teilnehmerinnen der Zirkuswoche eine gute Figur.
Organisatorin Simona Hofmann (l.) und Stadträtin Regula Dell'Anno kurz vor der Aufführung.
In dieser magischen Box befindet sich eine Teilnehmerin der Zirkus-Woche.
Die Nachwuchs-Artistinnen überraschen das Publikum mit einer Menschenpyramide.
Mit Seifenblatern wurde die letzte Nummer eröffnet.
Die menschlichen Wildkatzen entzücken das Publikum.
Die rund einstündige Zirkus-Vorstellung wurde mit einem Lied eröffnet.
Mit artistischen Nummern begeisterten die jungen Teilnehmerinnen das Publikum.
Hola Hoop fand ebenfalls Eingang in die Zirkus-Vorstellung.
Zirkus-Theaterwoche im Regionalen Pflegenzentrum Baden

Die kleinen Fakire pr+ñsentieren dem Publikum eine spektakuläre Show.

Philippe Neidhart

Für vier Tage trainierten Nachwuchs-Artistinnen und Artisten gemeinsam mit Bewohnern des Regionalen Pflegezentrums Baden () – am Wochenende wurde das Resultat der Zirkus-Theaterwoche präsentiert. Organisiert wurde der Event vom Kinder- und Jugendtheater Lampefieber unter der Leitung von der Badener Bewegungsschauspielerin Simona Hofmann in Zusammenarbeit mit dem Kinderzirkus Balloni.

Vielseitige Darbietungen

Es ist bereits das zweite Mal, dass der Zirkus im Pflegezentrum stattfand. «Diese Woche fegte ein Sommerwind durch das RPB», sagte die Badener Stadträtin Regula Dell’Anno zu Beginn der Veranstaltung. «Ich freue mich, dass der Anlass fast schon zur Tradition geworden ist.» Und wahrlich – die 23 Kinder zeigten an diesem Abend zusammen mit zwei Bewohnerinnen des RPB eine abwechslungsreiche Show. Mädchen, ganz in Weiss, schlugen Räder und richteten sich zu waghalsig anmutenden Menschenpyramiden auf.

Den jungen Fakiren ihrerseits konnten weder Scherben noch ein äusserst spitzes Nagelbrett, welches einen Apfel mühelos aufzuspiessen vermag, etwas anhaben. Stärke demonstrierten die Kinder beim Verbiegen von Metallstangen, Furchtlosigkeit beim Feuerschlucken. Zwischendurch ging es richtig sportlich zu und her, als zu Lou Begas «Mambo No. 5» die Springseile geschwungen wurden. Und gar eine Tiernummer hatte es in die Aufführung geschafft – auch wenn die Wildkatzen ein erstaunlich menschliches Aussehen hatten.

Humor und Enthusiasmus

«Eine Woche wurde geübt, geprobt und inszeniert», sagt Simona Hofmann. Dabei zeigten die Kinder auch am generationsübergreifenden Abschlussabend keinerlei Berührungsängste und waren mit viel Humor und Enthusiasmus bei der Sache. «Wir wurden herzlich aufgenommen und willkommen geheissen hier im RPB – diese Tage waren einfach nur toll», freut sich die Organisatorin. Dass sich auch die älteren Bewohner aus dem Pflegeheim freuen, ist bei den zwei Teilnehmerinnen Mirella und Franziska sichtlich zu spüren. Auch wenn nicht immer alles auf Anhieb klappen will – die Freude ist den Kindern in jedem Moment ins Gesicht geschrieben. Nach der Show gab es für alle Teilnehmer einen Spaghettiplausch – die Zuschauer waren dazu herzlich eingeladen. Doch zuvor lassen sich die Artistinnen und Artisten noch ein letztes Mal vom Publikum feiern.