Ennetbaden
Zum dritten Mal fand am Wochenende der Ennetbadener Treppenlauf statt

Jung und Alt lieferten sich auf den 500 Stufen bis ins Ziel ein hartes Rennen. Doch nicht alle waren auf den Sieg aus.

Philippe Neidhart
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Bald geschafft: «Hopp Hopp!»

Bald geschafft: «Hopp Hopp!»

Bereits am frühen Samstagnachmittag sah man sie überall am Postplatzfest: sportlich gekleidete Leute, Jung und Alt, mit Startnummern auf der Brust. Sie alle machen sich bereit für den Ennetbadener Treppenlauf, welcher dieses Wochenende zum dritten Mal stattfand. Als die Kirchenglocke alsbald die dritte Stunde des Nachmittags einläutete, macht sich die erste Läuferin auf den Weg, denn an diesem Rennen startete jeder einzeln. Der Weg führte vom Postplatz der Badstrasse entlang, bis die ersten Treppen in Angriff genommen werden mussten. Überall auf der Strecke beobachteten die Anwohner das rege Treiben. Sie applaudierten den Läuferinnen und Läufern aufmunternd zu – «Hopp Hopp!» hörte man es rufen, «du schaffst das!». Und wahrlich, die Anstrengung war den zahlreichen Sportlern anzusehen. Kein Wunder, so mussten sie an diesem Nachmittag eine Strecke von 900 Meter bewältigen, wobei die Läuferinnen und Läufer rund 150 Höhenmeter und 500 Treppenstufen zurücklegen mussten – vorbei an den Wahlplakaten von Pascale Bruderer Wyss und unzähligen Hauseingängen hinein in die Reben. Das Ziel bildete dabei der Waldspielgruppenplatz Geissberg direkt am Waldrand.

Schnell wurde klar: Beim Ennetbadener Treppenlauf geht es in erster Linie darum, dabei zu sein. So gab es einige Teilnehmer, die den steilen Weg eher gemütlich zurücklegten, frei nach dem Motto: «Der Weg ist das Ziel.» Die Zuschauer schien dies nicht zu stören – ob Profisportler oder Treppenwanderer, jeder wurde mit viel Applaus angefeuert. (Philippe Neidhart)

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