Zurzibiet
Illegal und gefährlich: Polizei und Bauämter entfernen Plakate der Justiz-Initiative

Viel Arbeit für Regionalpolizei und Bauämter im Bezirk Zurzach: Sie müssen Plakate, welche die Befürworter der Justiz-Initiative entlang der Strassen aufgehängt haben, wieder abhängen.

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Das obere Plakat entspricht den Vorschriften, das untere zur Justiz-Initiative nicht. Es wird deshalb entfernt.

Das obere Plakat entspricht den Vorschriften, das untere zur Justiz-Initiative nicht. Es wird deshalb entfernt.

zvg

Die Plakate der Justiz-Initiative in der Region Zurzibiet werden von der Regionalpolizei Zurzibiet und Bauämtern abgehängt. Das schreibt die Polizei auf Facebook und begründet das wie folgt: «Alle Plakate die an den Strassenlaternen und ähnlichem aufgehängt wurden, sind illegal, zu gross, gefährden teilweise den Verkehr und entsprechen nicht den kantonalen Vorschriften.»

Ein Beispiel anhand des folgenden Bildes: An einem Kandelaber ist eine Plakatgrösse von maximal 0,7 Quadratmetern erlaubt. Das untere auf dem Bild hat zirka 1,2 Quadratmeter, wie Repol-Chef René Lippuner auf Anfrage sagt.

Lippuner ergänzt:

«Die meisten dieser Plakate hängen zu tief und sind nicht gut angemacht. Durch den Luftzug der Lastwagen dreht es sie oder sie fallen herunter.»

Die Initianten können die Plakate wieder abholen. Es sei aber möglich – je nach Aufwand der Bauämter –, dass eine Rechnung auf sie zukomme.

Die Repol unterstreicht, dass sie nichts dagegen hat, wenn die Unterstützer der Justiz-Initiative diese bewerben wollen. Jedoch mahnt sie: «Bitte instruieren Sie Ihre Helfer und Helferinnen entsprechend.» Die abgehängten Plakate könnten bei der Polizei und den Bauämtern wieder abgeholt werden. (pz)

Das Merkblatt des Kantons finden Sie hier.