Wettingen
Zwei Genossenschaften planen in Wettingen preisgünstige Familien- und Alterswohnungen

Damit kostengünstige Wohnungen gebaut werden können, soll das Areal Langäcker in eine Wohnzone geändert werden. Die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und die Baugenossenschaft Pro Familia wollen es von der Gemeinde im Baurecht erwerben.

Dieter Minder
Merken
Drucken
Teilen
Das Areal Langäcker (rot), zwischen Bifangstrasse (oben) und Langäckerstrasse, mit der GGW-Siedlung Sulperg (links). Rechts davon das Feuerwehrmagazin. ZVG

Das Areal Langäcker (rot), zwischen Bifangstrasse (oben) und Langäckerstrasse, mit der GGW-Siedlung Sulperg (links). Rechts davon das Feuerwehrmagazin. ZVG

Die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und die Baugenossenschaft Pro Familie beabsichtigen, auf dem Areal Langäcker kostengünstige Mietwohnungen für Familien und ältere Leute anzubieten.

Dazu wollen sie das neben dem Feuerwehrmagazin liegende Areal im Baurecht von der Gemeinde übernehmen.

Zuvor muss dieses mit einer Teiländerung von der heute geltenden Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (ÖBA) in eine Wohn- und Gewerbezone (WG4) umgezont werden.

Die beiden Bauherren haben mit einer Machbarkeitsstudie die Möglichkeiten ausgelotet und einen Wettbewerb lanciert.

Interessenten für einzelne Wohnungen sind das Alterszentrum St. Bernhard sowie die Stiftung für Behinderte Wettingen (Arbeiten und Wohnen, Arwo).

Das Alterszentrum beabsichtigt, weitere Pflegewohnungen in der künftigen Überbauung einzurichten. Die Arwo plant, weitere Aussenwohngruppen für ihre Klienten anzubieten.

Bereits hat ein Mitwirkungsverfahren zur Teiländerung des Zonenplanes stattgefunden. Es wurde nicht genutzt, teilt die Gemeinde mit.

Dasselbe galt für die öffentliche Auflage der Teiländerung. Als Nächstes muss der Einwohnerrat über die Umzonung entscheiden.

Sobald dies geschehen ist, wir die Gemeinde mit den beiden Bauherren einen Baurechtsvertrag ausarbeiten. Über diesen muss später ebenfalls der Einwohnerrat befinden.

Einwohnerratssitzung: 5. September, 19 Uhr, Rathaussaal