Baden

Zweifel an der künftigen Führung und Organisation des Alterszentrums Kehl

Das Alterszentrum Kehl rüstet sich für die Zukunft.

Das Alterszentrum Kehl rüstet sich für die Zukunft.

Wie sieht die Führungs- und Betriebsstruktur des Alterszentrums Kehl in Zukunft aus? Wie werden die geplanten Gremien besetzt? FDP-Einwohnerrat Mark Füllemann will vor der Volksabstimmung über die Kehl-Vorlage mit einer Anfrage Klarheit vom Stadtrat.

Der Einwohnerrat hat die «Kehl»-Kredite am 29. Januar einstimmig genehmigt. Mit den gesprochenen 4,7 Millionen Franken könnte die Alterszentrum Kehl Betriebe AG entschuldet werden.

Zudem soll die Beteiligung am Aktienkapital der Alterszentrum um auf 10,5 Millionen Franken aufgestockt werden, damit der geplante Wohnneubau realisiert werden kann.

Ein kritisches Ja für die Sache

Schon in der Debatte gab es kritische Voten zur künftigen Führung und Organisationsstruktur des Alterszentrums Kehl. Immerhin geht es um bauliche Investitionen von 38 Millionen Franken. Der Ersatz des Hochhauses ist dringend notwendig.

Ausserdem sind auch die veränderten gesetzlichen Vorgaben zu berücksichtigen, Das heisst, dass nicht mehr objektbezogen finanziert wird (Bauten und Einrichtungen), sondern subjektbezogen auf die zu betreuenden Personen.

Alle Fraktionen unterstützten die «Kehl»-Vorlage, die am 9. Juni vor das Stimmvolk gelangen wird. Mark Füllemann (FDP) ortete jedoch Lücken in der Vorlage. Insbesondere möchte er klare Aussagen dazu, mit welchen Strukturen das Kehl in die Zukunft geht.

Stadt Baden soll ihren Einfluss sicherstellen

Füllemann will wissen, wie die Führungs- und Betriebsstruktur geplant ist, welche Gremien vorgesehen sind und wie diese besetzt werden sollen. Dabei geht es ihm darum, dass die Stadt Baden als Eigentümerin ihren Einfluss sicherstelle. Die Stadt müsse Gewähr haben, dass die grossen Bauvorhaben wie geplant umgesetzt würden, und zwar zeitlich, qualitativ wie kostenmässig.

Füllemann fragt zudem, wie sichergestellt werde, «dass eine klare Trennung der Aufwendungen, die subjektfinanziert werden müssen, von denjenigen erfolgt, die objektfinanziert sein können.

Darüber hinaus möchte der FDP-Einwohnerrat Bescheid haben über die inhaltliche Vision, die der Stadtrat im heutigen Zeitpunkt bezüglich «Wohnen im Alter» verfolge. Damit spricht Füllemann die in der Vorlage angesprochene Organisationsform einer Holding für die städtischen Pflege- und Wohneinrichtungen in der Altersbetreuung an.

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