Hausen bei Brugg

Aargauer Pöstler darf weiterhin Briefe mit Ross und Kutsche verteilen

Der exklusive Pöstler aus Hausen bei Brugg darf sich weiter verkleiden

Der exklusive Pöstler aus Hausen bei Brugg darf sich weiter verkleiden

Einmal im Jahr verteilt Pöstler Daniel Tschabold in Hausen bei Brugg Briefe und Pakete mit Ross und Kutsche – stets verkleidet. Beinahe hätte er diese Exklusivität aufgeben müssen. Doch nun sagt die Post: Einmal im Jahr solls möglich sein.

Daniel Tschabold ist ein exklusiver Aargauer Pöstler: Jeweils Ende Jahr verteilt er an einem Tag den Bewohnern in Hausen bei Brugg die Briefe mit Ross und Kutsche. Dabei ist er stets verkleidet, mal als Samichlaus, mal als Kaminfeger. Die Bewohner haben die exklusive Tat von Daniel Tschabold stets geschätzt.

Doch letztes Jahr musste der Pöstler den Bewohnern auf seiner exklusiven Tour die Hiobsbotschaft übermitteln, dass er diese 15-jährige Tradition wohl zum letzten Mal durchführe. So wollte die Post Daniel Tschabold erst verbieten, dass er die Arbeit auf eine solch exklusive Art und Weise ausübt.

Nun kommt von der Geschäftsleitung der Post jedoch die freudige Nachricht: Daniel Tschabold darf auch zukünftig einmal im Jahr die Post mit Ross und Kutsche verkleidet verteilen: «Für die Post war immer klar, dass solche speziellen Aktionen einmal im Jahr möglich sein sollten», sagt Bernhard Bürki, Mediensprecher der Post.

Daniel Tschabold freut die positive Nachricht seines Arbeitgebers: «Die Kunden werden bestimmt Freude haben. Und ich freue mich persönlich auch, dass ich weitermachen darf», sagt Tschabold gegenüber Tele M1. (sha)

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