1.-April-Scherz

Auch bei Otto H. Suhner hat Pinocchio als Kreiselschmuck die Nase vorn

Otto H. Suhner und az-Brugg-Ressortleiterin Claudia Meier beim Auflösen des Aprilscherzes in der Eisi-Halle.

Otto H. Suhner und az-Brugg-Ressortleiterin Claudia Meier beim Auflösen des Aprilscherzes in der Eisi-Halle.

Zur Auflösung des 1.-April-Scherzes in Brugg hat die Redaktion Brugg zur Wahl des fiktiven Kreiselschmucks eingeladen. Einzig Otto H. Suhner trotzt dem regnerischen Wetter und folgt seiner Neugierde - und kassiert zur Belohnung noch eine Parkbusse.

In der 1.-April-Ausgabe der az Brugg wurde augenzwinkernd darüber berichtet, dass der geplante Kreisel auf der Südwestumfahrung Brugg mit einer Drehscheibe ausgestattet werden soll, um das Manövrieren von sogenannten 60-Tonnen-Gigalinern zu erleichtern. Dem Aufruf, den Kreiselschmuck zu bestimmen, ist die Bevölkerung nur vereinzelt gefolgt. Bei garstigem Wetter hat sich als einziger Otto H. Suhner durch den Regen in die Eisi-Halle verirrt.

Zur Auswahl als Kreiselschmuck standen unter anderem eine Remus-und-Romulus-Statue, um die römische Vergangenheit der Region zu betonen, eine Plastik eines Rottweilerhundes, um an die deutsche Partnerstadt Bruggs zu erinnern, sowie Globi und Pingu zur Freude der Kleinen.

Am angemessensten für die Situation befand Otto H. Suhner jedoch einen sitzenden Pinocchio mit besonders langer Nase. Doch auch die eigene Neugierde rächte sich alsbald. Nach dem ergatterten Ruhm die Kreiselfigur bestimmen zu dürfen, erwartete ihn anstelle des Regens die Traufe – in den 5 Minuten mit der Redaktion hat er sich eine Parkbusse von 40 Franken eingehandelt. Doch Suhner nimmt es mit Humor: «Wer die Nase vorn hat, wird sogar noch bestraft.»

Meistgesehen

Artboard 1