FHNW

Auch ETH-Studierende büffeln in der Campusbibliothek Brugg-Windisch

FHNW- und ETH-Studierende lernen in der neuen Campusbibliothek.

FHNW- und ETH-Studierende lernen in der neuen Campusbibliothek.

In der Campusbibliothek herrscht reges Treiben: An kleinen und grossen Tischen mit viel Tageslicht wird eifrig gelernt. Wer eine Pause braucht, ruht sich in einem Sessel aus. Uni- und ETH-Studierende aus der Region schätzen das grosszügige Angebot.

Auf dem Thementisch beim Eingang der Campusbibliothek liegt das Buch «Das Rätsel der Schneeflocke». Die meisten Studierenden der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) dürften aber in diesen Tagen noch nicht an Schnee oder Skiferien denken – viele von ihnen pauken noch den Stoff für die bevorstehenden Semesterprüfungen. Unter die FHNW-Studierenden haben sich auch solche aus der Region Brugg gemischt, die sonst an einer Universität oder an der ETH Zürich studieren.

Erfahrungsgemäss ist der Platz zu dieser Jahreszeit in den Uni-Bibliotheken und in der Kantonsbibliothek knapp. Ganz anders sieht es in der vor fünf Monaten eröffneten Campusbibliothek aus: Von den 168 Arbeitsplätzen und 22 PC-Arbeitsplätzen ist am Montag nur ein kleiner Teil besetzt. «Hier haben wir viel mehr Platz als in Zürich», sind sich die beiden ETH-Studierenden am grossen Tisch einig.

Soziale Kontrolle funktioniert

«Die Studierenden schätzen es, dass sie hier ruhig arbeiten dürfen», sagt Isabel Dahinden, Leiterin der Campusbibliothek. Der Betrieb auf den drei Etagen sei gut angelaufen. Alle drei Hochschulen – Pädagogik, Wirtschaft und Technik – nutzen die Bibliothek rege. In den bequemen Sesseln neben der Wendeltreppe werde nicht nur die aktuellste Zeitschriftenausgabe gelesen, sondern auch mal ein Power-Nap gemacht, so Dahinden und lacht. Ganz besonders schätzt sie, dass alle, die sich dort einkuscheln, jeweils die Schuhe ausziehen. Überhaupt funktioniere die soziale Kontrolle bestens in der Bibliothek. Oft genüge ein böser Blick eines Tischnachbarn, sollte es mal zu laut werden, erzählt die Leiterin.

Der Rückgabeautomat hat sich gemäss Dahinden bestens bewährt. Auch die Selbstausleihe funktioniere mittlerweile gut. Damit sich alle zurecht finden, gibt es Führungen für Studierende und Lehrpersonen.

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