Schinznach-Dorf

Auftakt zum Bau von modernen Wohnungen

Der Startschuss des Projekts «MFH Felice» in Schinznach-Dorf ist gefallen. Das geplante Mehrfamilienhaus überzeugt mit guter Lage.

Am Montag war es endlich so weit. Vor gut vier Jahren war die erste Bausitzung, nun konnten die ersten Schaufeln in die Erde gesteckt werden. Unter dem Namen «MFH Felice» (Mehrfamilienhaus) werden in den kommenden eineinhalb Jahren 26 neue Eigentumswohnungen in Schinznach-Dorf gebaut. Diese sind sowohl für Senioren sehr gut geeignet (zahlreiche Alters- und Pflegdienstleistungen in der Nähe) als auch für Paare und Familien.

Die Wohnungen sind auf vier Geschossen verteilt. Auf den ersten drei sind jeweils 8 Einheiten (2½- und 3½- Zimmer-Wohnungen). Zuoberst beherbergt die Attika-Etage zwei 4½-Zimmer-Wohnungen.

Eine langwierige Angelegenheit

Projektverfasser ist die Suter Architekten AG. 2014 gründete Patrick Suter das Architekturbüro. Der Geschäftsführer begrüsste am Montagmorgen die zahlreichen Gäste. Neben den Informationen und dem Dank an die Bauherrschaft zeigte Suter auch den Weg bis zum Spatenstich auf. Nach der ersten Sitzung 2015 reichte sein Büro im Juni 2016 das Baugesuch ein.

Über ein Jahr später erfolgte die Baubewilligung. Rechtskräftig war diese aber noch nicht. Durch eine Einsprache verzögerte sich die Angelegenheit noch einmal um rund vier Monate, bis schliesslich im Januar 2018 die definitive Baubewilligung erteilt wurde. Seit einem Jahr sind Fachplaner und Ingenieure intensiv am Planen und nun so weit, dass mit dem Rohbau angefangen werden kann. «Dieser sollte am Ende dieses Jahres fertiggestellt sein», sagte Patrick Suter. Im letzten Quartal 2020 würden dann die ersten Wohnungen bezugsbereit sein. Ein hochgestecktes Ziel, das es zu erreichen gilt.

Die Anlage befindet sich mitten im Dorf an der Ecke Rosenweg/Lindenstrasse. Trotzdem ist sie fern vom Verkehr und liegt im ländlichen Schinznach-Dorf. Das Mehrfamilienhaus «Felice» überzeugt mit Gärten, Sitzbänken und einem Brunnen. Es ist geeignet für Menschen, die nach dem stressigen Alltag in ein ruhiges, naturnahes Zuhause zurückkehren wollen. «‹Felice› steht für ein glückliches Leben», so Suter.

Man will Rücksicht nehmen

Das rollstuhlgängige Gebäude wird eine Tiefgarage mit Dutzenden Auto- und Veloabstellplätzen haben. Auch die Verkehrsanbindungen sind gewährleistet. Mit dem Postauto erreicht man im Halbstundentakt den Bahnhof Brugg an der Linie Zürich–Bern.

Zum Abschluss, und damit dem Ende der kurzen Rede von Patrick Suter und David Bitterli, Projekt- und Bauleiter, folgte noch der symbolische Spatenstich. «Helm auf!», hiess es von den Bauleitern. Mit dem Spatenstich gehen die Vorbereitungen zu Ende. Gleichzeitig beginnt die intensive Bauphase. «Wir versuchen, Rücksicht auf die Anwohner rundherum zu nehmen», sagte Suter. Dass man mit dem Neubau nicht jeden glücklich macht, ist allen klar. Noch herrscht aber Freude.

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