Remigen

Ausbau für 2,5 Millionen: «Stig» erhält einen Velostreifen, ein Trottoir und neue Bushaltestellen

Mehr Platz: Unter anderem gibt es auf dem Abschnitt «Stig» neu einen Veloweg. (Symbobild)

Mehr Platz: Unter anderem gibt es auf dem Abschnitt «Stig» neu einen Veloweg. (Symbobild)

An der Rinikerstrasse in Remigen starten die Bauarbeiten am 26.Oktober und dauern bis Ende Juni 2021.

Der «Stig» in Remigen erhält bis im kommenden Sommer neue Bushaltestellen, Velostreifen, ein Trottoir sowie einen neuen Belag. Der Strassen­abschnitt wird von der Gemeinde und dem Kanton ausgebaut.

Der Abschnitt «Stig» der Rinikerstrasse in Remigen ist nicht genügend breit, hält das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) in einer Medienemittelung fest. Auf dem rund 350 Meter langen Abschnitt zwischen dem Schmittenbach und der Alpergstrasse fehle auch eine sichere Verbindung für den Fuss- und Veloverkehr. Ausserdem seien die bestehenden Bushaltestellen Stig weder für den Fussverkehr erschlossen, noch seien sie hindernisfrei ausgebaut, fügt das BVU an. «Der Strassenbelag von 1978 hat die durchschnittliche Lebenserwartung von 25 Jahren überschritten und befindet sich in einem entsprechend schlechten Zustand.»

Am Montag, 26.Oktober, starten an der Rinikerstrasse die Bauarbeiten. In einer ersten Phase, die bis Mitte Dezember dauert, werden die beiden Busbuchten im Stig und im Bereich der Alpergstrasse sowie die Werkleitungen im Bereich der Alpergstrasse realisiert. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit Lichtsignalanlagen geregelt.

In einem zweiten Schritt wird die Strasse verbreitert

In einer zweiten Phase, von Januar bis Juni 2021, wird der Strassenabschnitt vom Schmittenbach bis zur Alperstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt. Umleitungen werden über Rüfenach und Lauffohr signalisiert. Der Bus- und Veloverkehr kann während der Bauarbeiten den «Stig» weiterhin passieren. «Eine eigens eingerichtete Fahrgasse soll für die nötige Sicherheit sorgen», führt das BVU aus. In dieser Phase wird die Strasse verbreitert und es wird ein neues Trottoir von der Stigmattstrasse bis zur Alpergstrasse erstellt.

Auf dem verbreiterten Strassen­abschnitt wird künftig ein Velostreifen für den Verkehr in Richtung Riniken zur Verfügung stehen. Die Verbreiterung der Strasse und der Ausbau für das Trottoir haben zur Folge, dass entlang der Stigmattstrasse eine bis zu drei Meter hohe Stützmauer realisiert werden muss.

Die Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Mio. Franken

Die Firma Meier und Söhne, Schwaderloch, wird die Arbeiten unter der Führung des Ingenieurbüros Baerlocher Partner AG, Lengnau, realisieren. Die Kosten belaufen sich inklusive Werkleitungen auf rund 2,5 Millionen Franken, der Kanton steuert davon rund 1Millionen Franken bei. Rückblick: Bereits 2012 haben die Gemeinde und der Kanton im Hinblick auf eine Sanierung die Projektierung gestartet.

Zunächst wurde ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet. Dieses diente schliesslich als Basis für ein Bauprojekt, das im Jahr 2018 für die Kreditgenehmigung unterbreitet wurde. (az)

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