Steigende Belastung
Autoposer sorgen für Ärger: Anwohner kämpfen gegen den Verkehrslärm

Der Stadtrat hat ein offenes Ohr für die Sorgen aus dem Schönegg-Quartier.

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Getunt oder zu laut? Die Anwohner nervt der Lärm. (Symbolbild)

Getunt oder zu laut? Die Anwohner nervt der Lärm. (Symbolbild)

KEYSTONE/DPA dpa/A4581/_CHRISTOPH SCHMIDT

Aufheulende Motoren und knallende Auspuffe: Autoposer und Autotuner sorgen für Ärger im Schön­egg-Quartier in Brugg. Die Anwohner wehren sich gegen die steigende Belastung. Ende Mai überreichten sie dem Stadtrat eine Petition mit 231 Unterschriften. Gefordert wurden wirksame Lärm- und Tempokontrollen, um die Störungen zu reduzieren. Gleichzeitig wurde auf das wachsende Verkehrsaufkommen hinge­wiesen vor allem auf der Schön­egg-, Altenburg- und Laurstrasse, das verbunden ist mit steigenden Gefahren für den Langsamverkehr.

An einem Gespräch nahmen auf Einladung des Stadtrats eine Delegation der Petitionäre, Vertreter der Abteilung Planung und Bau sowie der Regionalpolizei teil. Gemäss deren Chef Andreas Lüscher wurden auch aus anderen Quartieren Klagen über Motorfahrzeuglärm laut. Es werde gezielt daran gearbeitet, die Störungen zu minimieren, heisst es in einer Medienmitteilung des Stadtrats. Die Kontrollen würden weitergeführt, obwohl die Beweissicherung schwierig sei.

Der Stadtrat informierte ebenfalls darüber, dass nach dem Nein an der Urne zur flächendeckenden Einführung von Tempo 30 ein quartierweises Vorgehen geplant sei. Ab 2021 soll das Thema in denjenigen Quartieren wieder aufgenommen werden, aus denen ein entsprechendes Anliegen eingegangen ist. Die Anwohner erhalten damit eine Plattform, um ihre Bedürfnisse einzubringen, so der Stadtrat. Im Anschluss an das Gespräch setzte die Abteilung Planung und Bau erste Massnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit an der Laurstrasse sowie im Bereich des Entsorgungsplatzes um, wird in der Medienmitteilung weiter ausgeführt. (mhu)