Ausstellung

Bei Silvia Seifert in Effingen verschmelzen Natur und Kunstwerke

Silvia Seifert präsentiert ihre Skulptur «Vom Winde verweht».

Silvia Seifert präsentiert ihre Skulptur «Vom Winde verweht».

Silvia Seifert stellt noch bis Sonntag rund ums Haus in Effingen Bilder und Skulpturen aus. Sie zeigt in ihrer diesjährigen Ausstellung zum ersten Mal gerahmte Outdoorbilder.

Wer nur die Stele mit der Inschrift «Kunstkeller» an der Effinger Dorfstrasse sieht, kann sich kaum vorstellen, wie weitläufig die aktuelle Ausstellung von Silvia Seifert ist. Die Schaffenskraft der Künstlerin ist beeindruckend. Rund 155 Arbeiten zeigt sie dieses Wochenende im Gewölbekeller und im Garten rund ums Haus. «Der Lockdown förderte meine Kreativität. Ich hatte mehr Ruhe, weil Termine ausfielen. Endlich war auch der Himmel wieder mal so richtig blau, wie damals in Südfrankreich, wo ich während mehrerer Jahre gelebt habe», sagt die 57-Jährige in ihrer angenehm kühlen Galerie. Grosse Ölbilder mit Blumen- und Blütenmotiven schmücken die weissen Wände. Der Boden ist mit Kies ausgelegt. Stühle stehen bereit und laden die Besucher ein, die Kunstwerke entspannt auf sich wirken zu lassen. In einer Ecke hängt das Mobile «Fliegende Steine» mit kleinen Marmorwerken.

Neben Mobiles zeigt Silvia Seifert in ihrer diesjährigen Ausstellung zum ersten Mal gerahmte Outdoorbilder, die den Garten farblich aufwerten und als Sichtschutz oder Raumteiler eingesetzt werden können. Die Künstlerin hat die Ausstellung bewusst für das Wochenende der offenen Gärten geplant und sich deshalb für Blumen als Schwerpunktthema entschieden. «Ich finde es schön, zwischen Natur und Objekt eine Verbindung herzustellen», sagt sie beim Rundgang durch den sorgfältig gestalteten Garten. Mit der Kombination von Kunstwerken und Garten erhofft sie sich, zusätzlich neue Besucher anzusprechen.

In der verwinkelten Anlage gibt es ausserdem eine rote, blaue und mediterrane Ecke sowie Drahtobjekte, abstrakte Skulpturen und Fische, die sich im Teich spiegeln, zu entdecken. Die modellierten Betonköpfe sind in Kooperation mit ihrem Partner Heinrich Iberg entstanden. Stets kann Silvia Seifert auf die Unterstützung ihres Manns zählen, wenn Metallarbeiten gefragt sind oder es etwas zum Arrangieren gibt. So hat Heinrich Iberg beispielsweise für eine abstrakte Skulptur aus Sandstein aus Oberhofen ein attraktives Eisengestell beigesteuert. Das Paar lebt seit zehn Jahren an der Dorfstrasse 57 in Effingen und schätzt die grosszügigen Platzverhältnisse mit eigenem Malatelier, gedecktem Freiluftarbeitsplatz für das Realisieren von Skulpturen, Ausstellungsraum, Garten und Kunstkeller.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1