Die Lage angrenzend an die Landwirtschaftszone sowie die einmalige Fernsicht bezeichnet Jürg Meier vom zuständigen Architekturbüro AR-MA-AG, Siggenthal Station, als ein Markenzeichen der geplanten Überbauung mit den sechs Einfamilienhäusern und den acht Terrassenhäusern gleich unterhalb des Rebbergs in Villigen. «Die Häuser präsentieren sich zwar in einem modernen Erscheinungsbild, passen durch die Wahl der Materialien aber gut in die ländliche Umgebung.»

Wert gelegt werde auf ein altersgerechtes und hindernisfreies sowie energiebewusstes Bauen, fährt Meier fort. Will heissen: Jedes Haus ist rollstuhlgängig und – teilweise auf Wunsch – mit einem Lift ausgestattet. Geheizt wird mit Erdwärme. Der Grundriss ist variabel. Die künftigen Bewohner können also bei der Raumeinteilung ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen einbringen.

Gehobener Standard

Genauso grosszügig wie die offenen Wohnflächen bemessen sind laut Meier die Sitzplätze und Terrassen – für eine geschützte Privatsphäre – sowie die Nebenräume samt Keller und Weinkeller. Die Neubauten können überdies als Variante mit einem Schwimmbad oder einem Whirlpool versehen werden. Nicht zuletzt, fügt Meier an, verfügt jedes Haus über eine Doppelgarage sowie Abstellplätze. Kurz: Wünsche sollten, ist er überzeugt, beim gebotenen, gehobenen Standard keine offenbleiben.

Bei den Angaben zu den Investitionen ist Meier zurückhaltend. Durch die Gebäudevolumen sei von gegen 8 Mio. Franken auszugehen. Nicht eingerechnet seien dabei allerdings die Kosten für das Land, die Erschliessung, die Gebühren sowie die anstehenden Abklärungen, die ebenfalls nicht unerheblich zu Buche schlagen können.

Die Realisierung der neuen Überbauung erfolgt in mehreren Etappen. Verläuft alles planmässig, können die Bauarbeiten im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. In einem ersten Schritt gilt das Augenmerk der Erschliessung. Vorgesehen ist eine neue Stichstrasse samt einem kleinen Kreisel. Das Baugesuch liegt bis 9. Juni in der Gemeindekanzlei auf.