Windisch

Bis zu 50'000 Franken – grosses Dorffest braucht die Mithilfe der öffentlichen Hand

Das letzte Windischer Jugendfest – hier die Morgenfeier im Amphitheater – fand 2018 statt.

Das letzte Windischer Jugendfest – hier die Morgenfeier im Amphitheater – fand 2018 statt.

Windischer Einwohnerräte fordern mit Motion zwei Kredite.

So richtig gefeiert werden soll in Windisch im Juni 2022: Geplant ist ein grosses Dorf- und Jugendfest. Ein solcher Anlass aber kann nicht ohne die Mithilfe der öffentlichen Hand vorbereitet werden, steht für die Einwohnerräte Toni Burger (CVP) und Goran Marinkovic (SP) fest.

Zudem brauche es eine finanzielle Absicherung, um die Risiken abzufedern, die mit der Durchführung einhergehen. Als Beispiele erwähnen die Einwohnerräte schlechte Wetterbedingungen oder einen erneuten coronabedingten Lockdown.

Burger und Marinkovic setzen sich ein für einen Beitrag von 30'000 Franken an den Festanlass sowie einen Beitrag von 20'000 Franken an die Infrastruktur-Leistungen der Gemeinde: Bauamt, Wasser, Abwasser, Abfall oder Sekretariat. Aufgenommen werden sollen die beiden Kredite ins Budget 2022 – zusätzlich zum Jugendfest-Budget.

In der Begründung ihrer Motion weisen die zwei Einwohnerräte auf die vielen neuen Einwohnerinnen und Einwohner hin, die Windisch erhalten hat in den Jahren seit dem letzten Dorffest. Um das Zusammenleben zu feiern und die Integration zu fördern, fahren sie fort, habe eine Initiativgruppe die Aufgabe übernommen, ein Fest von und für Windisch zu organisieren.

Mit der neu gebildeten Jugendfestkommission sei beschlossen worden, den Anlass im Rahmen eines erweiterten Jugendfests durchzuführen. Eine stattliche Anzahl Vereine und Gruppierungen habe ihr Interesse an einer aktiven Teilnahme signalisiert.

Da auch die Gemeinde ein Interesse daran haben dürfte, dass Neuzuzüger in die Gemeinschaft integriert werden, brauche es den nach aussen hin gezeigten politischen Willen zu diesem Fest, ist für Burger und Marinkovic klar. Das Organisationskomitee, fügen sie an, strebe keinen Gewinn an.

«Die Vereine sollen Beiträge an die Infrastruktur- und OK-Kosten leisten, dafür ihren erwirtschafteten Gewinn behalten dürfen.»

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