Brugg
Die SP nominiert Rita Boeck und Alexandra Dahinden für die Stadtratswahlen

Die SP tritt mit zwei Kandidatinnen an bei den Brugger Stadtratswahlen diesen Herbst: Rita Boeck und Alexandra Dahinden. Die beiden sagen, wofür sie sich engagieren.

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Die SP hat Rita Boeck (links) und Alexandra Dahinden für die Stadtratswahlen nominiert.

Die SP hat Rita Boeck (links) und Alexandra Dahinden für die Stadtratswahlen nominiert.

Bild: zvg


(mhu) An ihrer virtuellen Nominationsversammlung hat die SP Rita Boeck und Alexandra Dahinden für die Stadtratswahlen in Brugg nominiert. «Die SP unterstreicht damit ihren Anspruch auf zwei Sitze in der Brugger Exekutive, dies würde auch den Wähleranteilen in den letzten National- und Grossratswahlen entsprechen», hält die Partei in einer Medienmitteilung fest.

Rita Boeck (Jahrgang 1963) ist bestens bekannt im politisch interessierten Brugg. Sie ist seit 2002 Einwohnerrätin und war unter anderem Mitglied der Finanzkommission. Seit 2020 ist sie Präsidentin des Einwohnerrats und damit höchste Bruggerin. Während sechs Jahren vertrat sie den Bezirk Brugg zudem im Grossen Rat.

Alle Menschen sollen in Brugg ihren Platz haben

Rita Boeck ist Schulleiterin und Lehrerin Sek I in Untersiggenthal und war früher langjährige Lehrkraft im Brugger Schulhaus Au-Erle. Nebst der Ausbildung zur Schulleiterin hat sie die Ausbildungen zur Mediatorin abgeschlossen. Acht Jahre lang war sie im Vorstand des Kulturhauses Salzhaus aktiv.

Nebst der Politik und dem Schulalltag interessiert sie sich für Segeln und Kochen. Sie lebt mit ihrem Partner zusammen und hat eine erwachsene Tochter. «In Brugg leben die verschiedensten Menschen, junge und alte, reichere und ärmere, Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen, die immer schon hier gelebt haben und Menschen, die hierhergezogen sind, Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit und ohne Religion. Ich setze mich dafür ein, dass all diese Menschen in Brugg ihren Platz haben und in Würde leben können», lässt sich Rita Boeck in der Medienmitteilung zitieren.

Brugg soll moderne, selbstbewusste Zentrumsstadt sein

Alexandra Dahinden (Jahrgang 1971) ist seit acht Jahren in der SP Bezirk Brugg aktiv. Sie wohnt seit 16 Jahren in Brugg mit ihrem Partner und ist, beziehungsweise war, im Vorstand des Dampfschiffs als Co-Präsidentin aktiv. Alexandra Dahinden ist Diplomierte in Sozialer Arbeit FH und ausgebildete kaufmännische Angestellte.

Seit 2018 ist sie Leiterin des Fachbereichs Kindes- und Jugendschutz in der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft. In dieser Funktion kümmert sie sich unter anderem um die Umsetzung der Kinderrechtskonvention und beantwortet politische Vorstösse. In ihrer beruflichen Karriere hatte sie viele Kontakte mit Behörden und kennt deren Aufgaben bestens, teilt die SP mit. So war sie für das Sozialdepartement der Stadt Zürich, in der Jugend- und Familienberatung Bezirk Brugg und am Familiengericht Laufenburg tätig. Zu ihren Erfahrungen zählen auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die sie sehr schätzt. Alexandra Dahinden:

«Ich will mich engagieren für die Weiterentwicklung unserer Stadt zum Wohl und im Dienst der heutigen und der kommenden Bevölkerung, hin zu einer modernen, selbstbewussten Zentrumsstadt. Für mich stehen soziale und ökologische Aspekte im Vordergrund.»

Die Wahl des Brugger Stadtrats findet am 26. September statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang am 28. November.

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