Daniel Moser, was empfanden Sie, als Sie das Stadtfest eröffneten?

Daniel Moser: Riesenfreude, dass so viele Menschen gekommen sind. Riesenrespekt vor dem OK, das aus richtigen Machern besteht. Freude empfand ich auch beim Anstechen des Bierfasses.

Das merkte man: Sie strahlten und lachten.

Ja. Ich trug übrigens wasserdichte Schuhe. Das aber nicht wegen des Regens, sondern für den Fall, dass ich das Fässli nicht ‹preiche› und es Bier spritzt.

Am Donnerstag war das Wetter famos. Das ist nicht mehr so.

(Lacht) Ich meine, dass wir den Regen nicht verdient haben, aber wir lassen uns die gute Laune nicht verderben. Das Fest steht.

Was gefällt Ihnen besonders?

Am Eröffnungsabend wurde mir so richtig bewusst, dass kulturell wahnsinnig viel läuft auf den Festbühnen.

Muss Brugg wieder 18 Jahre auf ein Stadtfest warten?

O nein. Das jetzige mussten wir wegen der langen Pause komplett neu erfinden. Wenn wir das Stadtfest häufiger ansetzen, wird das nicht mehr der Fall sein. Dann haben wir Übung.

An welchen Rhythmus denken Sie denn?

Das Fest soll etwa alle 5 bis 7 Jahre stattfinden.

Selbstverständlich taucht auch der Brugger Stadtammann ein ins Fest. Was machen Sie heute?

Wir sind eingeladen in die In-Fusion-Beiz. Danach möchte ich bei möglichst vielen Beizen vorbeigehen, um alle zu begrüssen.