Darts zieht international immer mehr Menschen in den Bann. In den Vereinigten Staaten oder in England ist Darts in den letzten Jahren immer grösser aufgekommen. Stars, mit denen man sich identifizieren kann, riesige Veranstaltungen und unzählige Show-Elemente sind Gründe für die gesteigerte Popularität.

Die zwei grössten Ligen der Welt, die BDO in England und die PDC in den USA, veranstalten jedes Jahr jeweils eine Weltmeisterschaft. England hat bisher die meisten Weltmeister hervorgebracht und gilt als Mutterland des Darts.

Darts spielt man auch hier

In der Schweiz ist Darts (noch) nicht so populär. Doch auch hier gibt es reguläre Ligen und unzählige Teams. Die Pegasus Darters bestreiten ebenfalls Meisterschaftsspiele. In einem Team spielen jeweils vier Spieler.

Der Club zählt acht Mitglieder und wurde von Adrian Hauenstein gegründet. «Meine Mutter ist leidenschaftliche Pegasus-Sammlerin. Sie gab uns den Namen», sagt Hauenstein. Für ihn ist klar, dass Darts ein Sport ist. «Man tritt gegen andere Teams an und es werden Meisterschaften ausgetragen», begründet er. Es gibt einige Dinge, die ihn beim Darts faszinieren. «Darts ist interessant, man lernt neue Leute kennen und es ist stets unterhaltsam.»

Dass es kein Alkoholverbot gibt, unterstreicht das Image des «Kneipen-Sports» in der Schweiz. In den Profiligen ist dieses Image allerdings schon lange vergessen. «Bei uns geht es vor allem um die Kombination aus Spass, Ehrgeiz und Geschicklichkeit.»

Den Sport weiter vermitteln

Dieses spezielle Zusammenspiel möchte Hauenstein und sein Club nun im Bären in Veltheim an die Öffentlichkeit bringen. «Jeder kann Darts spielen.» Deshalb veranstaltet der Club heute Donnerstag einen Schnupperkurs. Dieser ist frei zugänglich, kostenlos und unverbindlich. «Wir wollen zeigen, dass dieser Sport für jede Frau, jeden Mann und alle Jugendliche interessant sein kann.»

Der Schnupperkurs findet heute Donnerstag, 14. März, ab 19 Uhr im Restaurant Bären in Veltheim statt.