Windisch
Bürogebäude Agrisano: «Ein weiterer wichtiger Teil der Vision Mitte»

Durch eine umfassende Umgestaltung hat das Bürogebäude der Agrisano ein neues Gesicht erhalten. Gestern ist das Gebäude eingeweiht worden.

Louis Probst
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Freuen sich über das erneuerte Bürogebäude: Damian Keller (links) und Fritz Schober auf der Terrasse des neuen Geschosses.

Freuen sich über das erneuerte Bürogebäude: Damian Keller (links) und Fritz Schober auf der Terrasse des neuen Geschosses.

lp

«Wir haben ein Schmuckstück», stellte Damian Keller, der Geschäftsführer der Krankenkasse Agrisano, gestern bei der offiziellen Einweihung des Bürogebäudes an der Steinackerstrasse in Windisch fest. Zu dieser Einweihung konnte Fritz Schober, der Präsident der Krankenkasse Agrisano, zahlreiche Gäste willkommen heissen. Unter ihnen Nationalrat Hansjörg Walter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV); Jacques Bourgeois, Direktor des SBV sowie Hanspeter Scheiwiler, Gemeindeammann von Windisch und Präsident der Stiftung Vision Mitte.

Jetzt offiziell ein Hochhaus

In rund einjähriger Bauzeit hat das Gebäude, das 1973 erstellt worden ist, eine umfassende Umgestaltung erfahren. Dabei ist das Haus auch um ein Geschoss aufgestockt worden. Ein erster Anlauf zu einem Umbau und einer Aufstockung sei zwar vor einigen Jahren noch an den damaligen Vorschriften des Zonenplanes gescheitert, sagte Damian Keller. «Die Änderung des Zonenplans im Zusammenhang mit der Vision Mitte und dem Fachhochschulcampus hat uns dann aber die Möglichkeit gegeben, eine umfassende Sanierung in die Wege zu leiten.»

Neben der Schaffung von zusätzlichem Raum durch die Aufstockung habe beim Umbau vor allem auch die Sanierung der Gebäudehülle im Vordergrund gestanden, erklärte Damian Keller. «Früher haben wir jährlich rund 25000 Liter Heizöl gebraucht. Jetzt rechnen wir mit weniger als 10000 Litern.» Weil das Bürogebäude nach der Aufstockung als Hochhaus gelte, seien zudem Massnahmen für den Brandschutz und die Erdbebensicherheit nötig geworden.

«Die Umbaukosten von 4,8 Millionen Franken sind ein happiger Betrag», räumte Damian Keller ein. «Es ist aber eine gute, wertsteigernde Investition – gerade in der heutigen Zeit und vor allem dann, wenn man die nächste Umgebung des Bürogebäudes in Betracht zieht.» Intern habe das Umbauprojekt die Agrisano stark beschäftigt, stellte Damian Keller fest. Das auch deshalb, weil während der ganzen Umbauzeit der Betrieb mit Vollbesetzung gearbeitet habe.

Ein neues Gesicht fürs Gebäude

«Jeder Baustein im Campusgebiet ist ein Wertgewinn», sagte Walter Tschudin vom Architekturbüro Tschudin und Urech (Brugg), das für den Umbau verantwortlich zeichnete. «Dieses Gebäude mit seiner weiten Ausstrahlung ist ein wichtiger Teil des Campus.»

Der Umbau sei für die Architekten eine Herausforderung gewesen, räumte er ein. «Für uns war klar, dass wir dem Gebäude ein neues Gesicht geben werden. Daher hat man sich für eine neue Fassade mit Einzelfenstern entschieden. Man merkt aber nicht, dass das zusätzliche Geschoss in Holzbauweise vorgefertigt und innert kurzer Zeit aufs Gebäude aufgesetzt worden ist. Durch eine Vorspannung mit Kohlefaserbändern ist das Gebäude zudem erdbebensicher gemacht worden.»

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