Riniken

Dank der Sportriege in einer Stunde die ganze Welt bereist

Rund 100 Kinder gestalteten die Turnshow der Sportriege Riniken und begaben sich «Zäme um d’Wält».

Das Fluggepäck ist aufgegeben, die Gäste warten geduldig, bevor sie an Bord gehen können. Alles muss seine Richtigkeit haben, wenn man «zäme um d’Wält» reist. So auch in der Turnhalle Lee. Flight Attendant Jacqueline, stilecht im roten Kostüm und mit Hut, checkt die Tickets; erst dann können Erwachsene wie Kinder an Board Platz nehmen. Die erste Station der Weltreise ist Budapest: Zu ungarischen Klängen tanzen die Kinder mit ihren Müttern, danach wagen sie Sprünge vom Schwedenkasten auf die grosse Matte.

Flight Attendant Jacqueline weiss zu jeder neuen Destination etwas zu erzählen, via Leinwand sieht man das Flugzeug, welches jetzt die Malediven ansteuert: Die Kindergärtler und Erstklässler schwimmen und surfen, bis er auftaucht: der grosse Hai. Die Gefahr ist jedoch schnell vorüber, nun werfen sich die Kinder die grossen Plastikbälle zu und tanzen zum Klassiker «Er hat ein knallrotes Gummiboot».

Nach den weissen Sandstränden und dem türkisfarbenen Meer, steuern die Weltenbummler die Berge an. In Katmandu trifft man sich zur nächsten Bergtour, etwa auf den Mount Everest. Witzig die Darbietung des Aerobic-Teams: In Softshelljacken, mit Helm und Rucksack präsentieren sie ihre Stepp-Nummer.

Haka-Tanz aus Neuseeland

In Auckland angekommen, stellen die Knaben den «Haka», den rituellen Tanz der Maori, nach. Mit schnellen und kraftvollen Armbewegungen und lauten «Ha-Ha-Rufen» begrüssen sie die Gäste. Die Zuschauer sind begeistert.

Als nächstes Reiseziel wird Santa Fe im Wilden Westen der USA ausgerufen: Die Cowgirls tanzen zu «Cotton eye Joe» in ihren karierten Blusen, kurzen Jeans und, natürlich, mit Cowboyhüten. Karneval und Fussball: Das sind die Stichworte zur Millionenmetropole Rio de Janeiro: zu Ricky Martins Song schlagen die Knaben Steilpässe und die Mädchen glänzen in ihren langen Kleidern und mit farbigen Federboas.

Kurz vor New York ist Jacqueline aus dem Häuschen: Sie muss natürlich shoppen gehen, erwähnt aber, dass man in New York auch – beispielsweise – lange Spaziergänge im Central Park machen kann. Die abwechslungsreiche Seilhüpf-Nummer scheint den Mädchen Spass zu machen. In Kairo schleppen die Knaben Steine und bauen ihre Pyramide. Die Stufen-Barrennummer bestreiten die grossen Mädchen in schottisch-karierten Kniesocken. Edinburgh ist erreicht – der letzte Ort der Reise.

Kinder und Leiterinnen singen «zäme um d’Wält». An den verschwitzten und strahlenden Gesichtern ist deutlich abzulesen: Es hat allen Spass gemacht. «Wir wollten den Kindern die Möglichkeit geben, sich auf der Bühne zu präsentieren», sagt Leiterin Daniela Noti. Ein Auftritt von Kindern für Kinder.

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