Windisch
Das Windischer Unterdorf feiert das optimierte Busangebot

Ein Freudentag für die Gemeinde Windisch und den Quartierverein Unterdorf: Rund 40 Personen haben sich eingefunden, um auf der Linie 361 die erste Sonntag-Postautofahrt ins Unterdorf mitzuerleben.

Max Weyermann
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Vor der Abfahrt des ersten Postautos: Mattis Sussmann und Meret Braun sorgen für die musikalische Umrahmung.

Vor der Abfahrt des ersten Postautos: Mattis Sussmann und Meret Braun sorgen für die musikalische Umrahmung.

Max Weyermann

Mit dem Fahrplanwechsel ist in Windisch die Erweiterung des Busbetriebes realisiert worden. Das Postauto fährt nun zusätzlich zum Halbstundentakt unter der Woche am Sonntag zwischen 7.05 und 20.05 Uhr stündlich ins Unterdorf. Als Passagier gelangt man auch noch mit Abfahrt ab 21.05 bis 23.05 Uhr mit dem öffentlichen Verkehr ins Unterdorf, jedoch ohne Rückkehrmöglichkeit in Richtung Bahnhof/Campus, weil dann noch weitere Gemeinden bedient werden.

Am Samstag erfolgt der Start ab 6.05 Uhr, und die bisherige Lücke am Abend wird geschlossen. Angefahren werden wie üblich die Haltestellen Windisch Zentrum, Breite, reformierte Kirche, Dammstrasse, Kurve, Kunzareal, Löwen – die Stationen im Unterdorf mit einer Schlaufe.

Im Diesellokal stehen Kaffee und Gipfeli bereit
6 Bilder
Im Unterdorf verlassen die Passagiere am frühen Sonntagmorgen das Postauto
Mattis Sussmann und Meret Braun intonieren einige Stücke
Eine stattliche Zahl Gäste findet sich beim Busterminal zur Jungfernfahrt des Sonntagsbusses ein
Der Bus hält beim Kunzareal
Die ersten Postautos kommen im Unterdorf an

Im Diesellokal stehen Kaffee und Gipfeli bereit

Max Weyermann

Mit Alphorn und Handorgel

Mit dem Ausbau des Angebotes ins Unterdorf ist eine 2014 von SVP-Einwohnerrat Philipp Ammon im Gemeindeparlament eingereichte Motion umgesetzt. Seine Mutter, Gemeindeammann Heidi Ammon, hält dazu fest: «Auch im Zusammenhang mit der Fahrtenbegrenzung für das Kunzareal zwecks Entlastung der Dorfstrasse macht die nun realisierte Verbesserung Sinn.»

Hinter dieser Aussage stehen gewiss alle Gäste, die sich am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr zur Jungfernfahrt einfanden. Für die musikalische Umrahmung sorgten Meret Braun, Präsidentin des Quartiervereins Unterdorf, und Mattis Sussmann, die auf ihren Alphörnern nebst der Dreiklang-Melodie der Postautos einige Stücke intonierten, sowie die Gesangsgruppe Reuss Boys mit Markus Hutter, Robert Dätwyler und Rolf Sussmann an der Handorgel.

Schokolade in Mini-Potautos

Nach der Ankunft im Kunzareal wurde das optimierte Busangebot im Diesellokal bei Kaffee und feinen Gipfeln gefeiert, dies in Anwesenheit von Verkehrsplanern des Kantons, Patrick Zingg, Chef von Postauto Aargau, Martin Gautschi, Inhaber des Postautobetreibers Voegtlin-Meyer, und dessen Geschäftsführer Reto Huber. Gemeindeammann Heidi Ammon sowie Meret Braun und David Roth vom Quartierverein Unterdorf gaben ihrer Freude über die Erneuerungen Ausdruck. Patrick Zingg beschenkte das Publikum mit in Miniatur-Postautos verpackten Schokoriegeln und die in das Projekt involvierten Kräfte mit weiteren Präsenten.

Allgemein besteht die Hoffnung auf eine gute Frequentierung des neuen Busangebotes. Philipp Ammon, angesprochen auf den frühen Betriebsbeginn an den Sonntagen: «In Unterwindisch leben nicht wenige Einwohner, die am Wochenende oftmals zeitig verreisen, so zum Beispiel zum Wandern oder Skifahren. Aber auch anderen Benützern wie zum Beispiel Besuchern kann der Sonntagsbus dienlich sein.»

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