Aktion «Baumglück»

Der Jurapark Aargau sucht Hochstammbäume für Ernteaktion von Menschen mit Behinderung

Gesucht werden Hochstammbäume, deren Früchte im Spätsommer an den Bäumen hängen bleiben. (Themenbild)

Gesucht werden Hochstammbäume, deren Früchte im Spätsommer an den Bäumen hängen bleiben. (Themenbild)

Gemeinsam mit den sozialen Stiftungen MBF (Menschen mit Behinderung im Fricktal) und Faro führt der Jurapark Aargau im Herbst zum zweiten Mal die Aktion «Baumglück» durch. Die Idee dahinter: Obst aus dem Perimeter des Juraparks, das niemand mehr ab-, auflesen und verarbeiten mag, wird gemeinsam mit Menschen mit Behinderung geschüttelt, gesammelt und in lokalen Mostereien verarbeitet.

«Die alten Fruchtbäume sind Refugien für viele Tier- und Pflanzenarten und prägen das Landschaftsbild», heisst es in einer Medienmitteilung. «Das Engagement von Menschen mit Behinderung hilft, diese zu erhalten sowie den Durst mit leckerem Most aus dem Jurapark Aargau zu stillen.» Die Vermarktung des Mosts erfolgt dann über den Jurapark Aargau, die Stiftungen MBF und Faro sowie weitere Kanäle.

Geerntet werden Hochstammbäume, deren Früchte im Spätsommer an den Bäumen hängen bleiben oder ungenutzt auf den Boden fallen. Der Jurapark Aargau und die beiden Stiftungen suchen daher Landwirte und Privatpersonen, die Hochstammbäume im Parkperimeter sowie den Parkgemeinde-Kandidaten besitzen oder bewirtschaften und froh sind um Unterstützung bei der Verwertung des Obstes.

Interessierte können sich bis 7. August per E-Mail melden unter: a.heinzmann@jurapark-­aargau.ch. Angegeben werden müssen Name, Vorname, Adresse, Standort und Anzahl der Bäume/Sorten sowie der geschätzte Ernte- und Sammelzeitpunkt. (jam)

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