Bereits im vergangenen Herbst habe man Schäden an der Beschichtung des Beckens bemerkt, erklärte Gemeindeschreiber Jörg Lanz. Im Winter drang dann Wasser in den Beton, Risse und Absplitterungen waren die Folge.

Der Brunnen wurde deshalb in den letzten Tagen teilweise rückgebaut und ersetzt. Es wurde ein neues Brunnenbecken betoniert. In diesen Tagen wird dieses mit einem Speziallack wasserdicht ausgestrichen und werden die Armaturen wieder angebracht. Es handelt sich dabei um Garantiearbeiten. Der Gemeinde erwachsen daraus keine Kosten.

Gemeindeschreiber Jörg Lanz: «Uns war es wichtig, dass der Brunnen während den Jubiläumsfestivitäten – Auenstein feiert dieses Jahr seinen 800. Geburtstag – in Betrieb ist.» Die Sanierungsarbeiten wurden deshalb zwischen das Jugendfest und das Jubiläumsfest, das vom 14. bis 16. September stattfindet, gelegt. Die Festbesucherinnen und -besucher werden sich am neuen Brunnen erfrischen können, sollte es dann auch so heiss sein wie in diesen Tagen.

Gediegener Treffpunkt

Die Sanierung der Dorfstrasse und des Dorfplatzes war Anfang August letzten Jahres fertig geworden, zwei Monate früher als geplant. 2,5 Millionen Franken kostete sie. Die Kosten teilte sich die Gemeinde mit dem Kanton.

Mit Gubersteinen wurden die Vorplätze gepflästert. Als ortshistorisches Wahrzeichen wurde die Brückenwaage renoviert, allerdings ist sie nicht mehr funktionstüchtig. Der ganze Stolz der Gemeinde ist aber das ehemalige «Wöschhüsli», das zu einem gemütlichen Treffpunkt umgestaltet wurde. (Kel)