Brugg

Die Brugger Neujahrsblätter sind gerettet

Brugger Tradition wird begraben.

Brugger Tradition wird begraben.

Vor kurzem schien das Ende der Brugger Neujahrsblätter noch besiegelt. Heute nun erfolgte die Wende. Die Brugger Firma Effingerhof hat sich bereit erklärt, die Neujahrsblätter in Zukunft herauszugeben.

«Brugger Neujahrsblätter gerettet!»: Mit dieser fetten Schlagzeile wartete heute Donnerstag der Brugger «General-Anzeiger» auf. Als Retter in Erscheinung tritt die Firma Effingerhof AG. Sie gibt auch den wöchentlichen «General-Anzeiger» heraus.

Unternehmensleiter Beat Kaufmann verspricht, dass der Band 2013 erscheinen wird.
 
Die lose, private Organisation der Neujahrsblätter werde dadurch in eine stabile Form überführt, die dem Kulturblatt eine echte Zukunft garantiere, schrebit Kaufmann. 
 
Erscheinungsform, Vernissage usw. seien nun Gegenstand von kommenden Gesprächen und Planungen, so Kaufmann weiter. Der neue Herausgeber will auch die vielen eingegangenen Vorschläge zur Rettung mit berücksichtigen.

Die Neujahrsblätter erscheinen seit 122 Jahren. (rsn)

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