Windisch

Die Chapf-Sammelstelle soll unter den Boden verschoben werden

Die Chapf-Sammelstelle soll durch ein Unterflur-Containersystem ersetzt werden. (Symbolbild/Kenneth Nars)

Die Chapf-Sammelstelle soll durch ein Unterflur-Containersystem ersetzt werden. (Symbolbild/Kenneth Nars)

Die Sammelstelle Chapf ist dringend sanierungsbedürftig. Nun muss sie wohl verschoben werden. Dafür gibt es gemäss Gemeinderat zwei Möglichkeiten.

Die Sammelstelle Chapf in Windisch befindet sich auf einer Privatparzelle östlich der Einmündung Chapfstrasse/ Kestenbergstrasse. Sie ist zentral gelegen, entspricht allerdings den heutigen Anforderungen nicht mehr. Sie soll den neuen Bedürfnissen angepasst werden. «Durch zunehmendes Littering, die teilweise maroden Holzpalisaden und die alten Container nimmt der Aufwand für den Betrieb und Unterhalt der Anlage stetig zu», heisst es in der Botschaft des Gemeinderats an den Einwohnerrat.

Anstelle der heutigen Sammelstelle soll eine neue, unterhalts- und bedienerfreundliche Sammelstelle mit Unterflur-Containersystem erstellt werden. Allerdings muss dies wohl an einem neuen Ort passieren, da die Besitzerin der Parzelle die ersten Zusagen, eine neue Sammelstelle am bestehenden Ort zu realisieren, beim Vorliegen des Entwurfs widerrufen hat. «Es galt, einen neuen Standort zu evaluieren», hält der Gemeinderat in der Botschaft fest.
In der Folge wurden fünf verschiedene neue Standorte in der Umgebung geprüft: Bei der Migros, beim Domino, bei Coop, beim Parkplatz Chapf sowie bei einem weiteren gemeindeeigenen Parkplatz. Die Wahl fiel in der Folge auf den Parkplatz Chapf aufgrund geeigneter Platzverhältnisse und weil kein Baurecht erforderlich ist.

Zwei Varianten sind möglich

Gemäss Unterlagen braucht es für die Untergrund-Sammelstelle den Platz von drei bis vier Parkplätzen. Zwei Ausbauvarianten hat der Gemeinderat ausarbeiten lassen. Variante 1 sieht nebst den üblichen Containern wie Altglas und Alu auch einen Öl-Container vor. Im Bereich dieses Containers müsste ein dichter Belag eingebaut werden und zudem ein Schlammsammler erstellt werden. Kostenpunkt für diese Variante: 160 000 Franken.

In der Ausbauvariante 2 wird auf den Öl-Container verzichtet. Eine Altölsammelstelle bestehe bei der Quartiersammelstelle Dorf und soll mittelfristig beim Werkhof neu erstellt werden, schreibt der Gemeinderat. «Die geringe Sammelmenge am heutigen Standort rechtfertigt den notwendigen aufwendigen Bau eines Platzes nicht. Kostenpunkt für diese Variante: 124 000 Franken.

Entsprechend wird die Ausbauvariante 2 vom Gemeinderat bevorzugt. Zudem hat der Glasrecycler VetroSwiss einen Beitrag von Fr. 13 916.40 zugesichert.

Stimmt der Einwohnerrat an der nächsten Sitzung diesem Verpflichtungskredit zu, soll im Herbst bereits gebaut werden. Ende Jahr kann die neue Sammelstelle dann in Betrieb genommen werden.

Einwohnerrat am 14. und 21. Juni, 19 Uhr, Gemeindesaal, Gemeindehaus, 8. Stock.

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