Brugg

Die Musikschule Brugg ist 25 – und tanzt in den lauen Sommer

Die Musikschule ist im öffentlichen Leben Bruggs präsent – etwa mit einer Serenade im Park während des Jugendfests. Sandra Ardizzone/Archiv

Die Musikschule ist im öffentlichen Leben Bruggs präsent – etwa mit einer Serenade im Park während des Jugendfests. Sandra Ardizzone/Archiv

Ihr 25-Jahr-Jubiläum hat die Musikschule Brugg, an der 450 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, bereits eingeläutet. Im Mai und im August stehen mit dem Festakt und dem festlichen Ball die Highlights an.

Natürlich kann eine Musikschule – entgegen dem Titel – nicht in den Sommer tanzen. Das können aber die vielen Gäste, die dem Musikschulball am 16. August schon jetzt entgegenfiebern. Dieser soll mit seiner speziellen Ambiance «sogar den Campussaal toppen», wie der «höchste Brugger», Einwohnerratspräsident Jürg Baur, augenzwinkernd verrät.

Seit 1993 hat es einen solchen Ball im Simmengut, für den 2014 explizit «festliche Kleidung» erwünscht ist, nicht mehr gegeben. Jetzt hat man Grund zu einer Wiederauflage: Die Musikschule feiert den 25. Geburtstag. Weil die Räume im Simmengut zu klein sind, zieht man ins schöne Aussengelände; stellt dort ein Zelt auf, das 150 Gästen Platz bietet; serviert, spielt Musik, diniert und plaudert – bis um
1 Uhr in der Früh das Ende mit Glitzer und Glanz den Schlusspunkt setzt.

«Campussaal ist perfekt»

Wenngleich der Ball für das OK mit Karin Graf-Herde, Ursula Peterhans und Jürg Moser (Leitungsteam Musikschule Brugg) sowie Jürg Baur «ein gediegener, einmaliger Anlass» ist, muss ein anderer mit exakt denselben Worten gewürdigt werden: der Festakt im Campussaal am 24. Mai.

An diesem Tag trumpft die Musikschule Brugg, an der 30 Lehrpersonen 450 Schülerinnen und Schüler in 20 Instrumenten unterrichten, richtig auf. «Der Campussaal», so Jürg Moser, «ist dafür perfekt, denn nur er bietet Platz für das vereinte Musikschulorchester mit über 100 Mitwirkenden.

Mit «Pirates of the Carribean» – in der Bearbeitung von Felix Graf – wird sogleich Stimmung gemacht. Analog zur Campussaal-Eröffnung im letzten Jahr wird Landammann Alex Hürzeler auch 2014 zu Gast sein; zudem wird Bruggs Stadtammann Daniel Moser – selbst ein Klarinettist und Jazzliebhaber – Grussworte an das Publikum richten. Lange Reden, verspricht Jürg Moser, werde es nicht geben, denn es sässen viele Kinder im Publikum.

Deswegen will sich die Musikschule Brugg an das Motto «In der Kürze liegt die Würze» halten und die Veranstaltung mit ca. 60 Minuten kurz halten und in dieser Zeit vor allem die Musik sprechen lassen. Highlight ist die Uraufführung der 12-minütigen Komposition «Matinale» von Felix Graf; er ist Lehrer für Jazz und Pop an der Musikschule Brugg. «Dieses Werk muss für alle Kinder und Jugendlichen spielbar sein. ‹Matinale› ist farbig und lebendig; die Komposition hat Stil und Niveau; sie weist viele unterschiedliche Elemente auf und lässt die verschiedensten Instrumente sprechen», sagt Moser dazu.

Dirigiert wird das Orchester von Roman Brogli, einst Generalmusikdirektor in Lübeck und seit einigen Monaten neuer Leiter der Stadtmusik Brugg. Geprobt wird Grafs Werk übrigens seit langem – schliesslich muss am 24. Mai alles passen. Bange werden muss also niemandem. Wie sagte doch Jürg Baur: «Als Aussenstehender staune ich, was die Musikschule Brugg leistet; die lebt, diese Schule.»

Der Festakt zum 25-Jahr-Jubiläum der Musikschule Brugg findet im Campussaal Brugg-Windisch, am 24. Mai, 16 Uhr, statt; Eintritt frei; Musikschulball im Simmengut: 16. August, ab 18 Uhr. Die Anmeldung muss bis zum 15. Mai an musikschule@brugg.ch erfolgen.

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