Brugg

Die strenge Zeit ist vorbei – das neue Werkatelier ist Realität

Der Heimgarten Brugg weihte die neuen Räumlichkeiten an der Altenburgerstrasse ein. Im Werkatelier sind und 25 helle und grosszügige Beschäftigungsplätze entstanden für Frauen mit besonderem Betreuungsbedarf.

Auf einen gelungenen Start, auf viel Freude am neuen Ort ist angestossen worden gestern Abend: An der Altenburgerstrasse hat der Heimgarten Brugg das neue Werkatelier eingeweiht. Rund 25 helle und grosszügige Beschäftigungsplätze sind entstanden für Frauen mit besonderem Betreuungsbedarf. Hufeisenförmig angeordnet sind Werkraum, Papierraum sowie Textilraum.

An der stimmungsvollen Feier – samt musikalischer Umrahmung und Apéro – wurde in kurzen Ansprachen auf die lange Vorgeschichte hingewiesen. Der Wunsch nach mehr Platz habe schon lange bestanden im Heimgarten, sagte Beat Urech, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Neben der Bewilligung und der Suche nach einem geeigneten Mietobjekt seien auch die Finanzen ein Thema gewesen.

Nun könne das Ziel, den Wohn- und Beschäftigungsort örtlich zu trennen, erreicht werden. Ersterer befindet sich an der Jurastrasse. Urech wünschte allen, dass sie sich rasch wohlfühlen. Heimleiterin Barbara Vontobel erwähnte ebenfalls die strenge vergangene Woche – mit Packen, Zügeln und Einrichten. Jetzt gelte es, so richtig zu feiern.

Am nächsten Mittwoch gehts los

Es sei ein schöner Moment, dass die Räume nun bereit seien, bestätigte Peter U. Walther-Müller vom kantonalen Departement Bildung, Kultur und Sport. Er wies gleichzeitig auf die Bedeutung des Angebots hin. Es sei wichtig, dass dieses erhalten bleibe. Markus Doessegger vom Ingenieurbüro Gruner AG, das sein Domizil im gleichen Gebäude hat, hiess den Heimgarten willkommen, freute sich darüber, dass Leben einkehrt im Erdgeschoss. Das sei eine Bereicherung.

Aufgenommen wird die Tätigkeit nächsten Mittwoch. Bis dahin sollte auch der neue Zugang – samt Rollstuhl-Rampe – im hinteren Bereich der Liegenschaft erstellt sein. (mhu)

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