Schinznach
Die Tagesstrukturen beginnen im nächsten Schuljahr

Geplant ist, während den Sommerferien 2019 mit Ferienbetreuungen zu starten. Desweiteren steht an der Gemeindeversammlung eine Leistungsvereinbarung mit dem neuem Verein Familiennetz zur Diskussion

Michael Hunziker
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Geplant ist, die Tagesstrukturen in der Gemeindeliegenschaft Schulstrasse 13 einzurichten (Symbolbild).

Geplant ist, die Tagesstrukturen in der Gemeindeliegenschaft Schulstrasse 13 einzurichten (Symbolbild).

Sandra Ardizzone

Die Tagesstrukturen kommen in Schinznach: Eingerichtet werden diese, so ist es zumindest vorgesehen, während einer dreijährigen Pilotphase in der Gemeindeliegenschaft Schulstrasse 13. Über die Leistungsvereinbarung mit dem neuen Verein Familiennetz entscheidet die Gemeindeversammlung morgen Freitag.

Rückblick: Im Juni dieses Jahres wurde das Kinderbetreuungs- und Elternbeitragsreglement der Gemeinde Schinznach genehmigt. In der Folge konnten die gesetzlichen Grundlagen erarbeitet werden. Während der regulären Schulzeit sollen folgende Module angeboten werden: eine Frühbetreuung von 7 bis 8 Uhr; eine Mittagstischbetreuung von 12 bis 13.30 Uhr sowie Nachmittagsbetreuungsmodule von 13 bis 15 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Geplant ist, die neuen Tagesstrukturen am Schulschlussfest einzuweihen und während der Sommerferien 2019 mit Ferienbetreuungen zu starten. Der Betrieb der Tagesstrukturen soll ab Schuljahr 2019/20 beginnen.

Bei der Einführung des Mittagstischangebots, hält der Gemeinderat fest, haben die Stimmberechtigten dem Verein Mittagstisch vor zwei Jahren eine Defizitgarantie von 10'000 Franken gewährt. Für den neuen Verein Familiennetz ist eine jährliche Defizitgarantie von 25'000 Franken vorgesehen.

Geld für Flachdach-Sanierung

Weiter befinden die Stimmberechtigten über drei Kreditabrechnungen, die Kredite von insgesamt 240'000 Franken für die Sanierung eines Teilstücks der Rebbergstrasse in Oberflachs, den Kredit von 130'000 Franken für die Sanierung des Flachdachs der Mehrzweckhalle, den angepassten Gemeindevertrag mit dem Forstbetrieb Homberg-Schenkenberg, die Teiländerung «Materialabbauzone Strick-Dägerfeld» der Nutzungsplanung, das Budget 2019 mit einem unveränderten Steuerfuss von 105 Prozent sowie das Initiativbegehren «Gemeinsam entscheiden über Gemeindeland- und Immobilienverkäufe».

Mit einer Anpassung der Gemeindeordnung verlangt die Initiative eine Begrenzung der Kompetenzsumme des Gemeinderats für den Abschluss von Verträgen über den Erwerb, die Veräusserung und den Tausch von Grundstücken auf 150'000 Franken pro Rechnungsjahr. Aktuell beträgt die Kompetenzsumme 1 Mio. Franken.

Mehr Mitspracherecht gefordert

Die Initianten wünschen, dass sich die Stimmberechtigten zum Verkauf von Landparzellen äussern können. Die Unterschriftenlisten sind Anfang Mai eingereicht worden. Der Gemeinderat empfiehlt, auf die Reduktion der Kompetenzsumme und die damit verbundene obligatorische Referendumsabstimmung über die Anpassung der Gemeindeordnung zu verzichten, weil die Handlungsfähigkeit zu stark eingeschränkt würde.

Unter «Umfrage» informiert der Gemeinderat – entsprechend dem Überweisungsantrag von Martina Sigg – über die Abklärungen und das weitere Vorgehen bei der Bauverwaltung.

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