Brugg
Die Zukunft des Stadthauses ist offen

Der Stadtrat rechnet mit mindestens fünf Jahren, bis die Überbauung auf dem Areal «Alte Post» realisiert werden kann.

Michael Hunziker
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Das Brugger Stadthaus.

Das Brugger Stadthaus.

Michael Hunziker

Mit der geplanten Zentralisierung der Verwaltung stellte sich für den Brugger SP-Einwohnerrat Martin Brügger die Frage nach den Überlegungen und der Strategie des Stadtrats sowie nach den finanziellen Konsequenzen. In einer kleinen Anfrage erkundigte er sich unter anderem danach, wie das Stadthaus künftig genutzt werden soll.

Der Stadtrat verweist in der jetzt vorliegenden Antwort auf die gegenwärtig laufenden Abklärungen zum Raumbedarf. Anschliessend werde entschieden. Sowieso erachtet es die Behörde noch als zu früh, die Nutzung der frei werdenden Räume konkret zu planen. Die Realisierung des Um- und Erweiterungsbaus auf dem Areal «Alte Post» werde bei gutem Verlauf aller noch anstehenden Schritte mindestens fünf Jahre dauern. Klar sei, dass das «Kupper-Haus» wegen seines schlechten Zustands abgerissen werden soll. «Über die Weiterverwendung des Raubergüetli und allenfalls des Stadthauses wird entschieden, wenn die Umsetzung der zentralen Verwaltung planerisch und finanziell gesichert ist.» Das Amtshaus, so die Absicht, wird wieder vermietet.

Für eine Kosten-Nutzen-Analyse seien die Planungen ebenfalls zu wenig weit fortgeschritten, fährt der Stadtrat fort. Die Zentralisierung der Verwaltungsabteilungen schaffe aber «ein räumliches Potenzial für die Förderung der internen Zusammenarbeit und bewirke funktionale Synergien und betriebliche Vorteile. Denn für die Mitarbeitenden der Stadt sollen moderne, freundliche Räumlichkeiten erstellt werden, die den Anforderungen an ihre Arbeitsleistung gerecht werden. Überdies, lautet das Ziel, wird das neue, gut erreich- und auffindbare Verwaltungsgebäude zur Visitenkarte für die Stadt und hat eine regionale Ausstrahlung.

Überlegungen gemacht hat sich der Stadtrat bei der Planung der zentralen Verwaltung auch über eine künftig erweiterte Zusammenarbeit mit Windisch. Allerdings geht er zum heutigen Zeitpunkt nicht davon aus, «dass es innerhalb der nächsten 10 Jahre zu einem regionalen Zusammenschluss von Gemeinden kommen wird». Das Raumprogramm werde aber so flexibel gestaltet, dass auf Veränderungen offen reagiert werden könne.

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