Brugg

Dokumentarfilmtage sollen das kulturelle Angebot der Stadt erweitern

Das Brugger Kulturhaus Odeon hat sich mit dem Angebot an Dokumentarfilmen einen Namen gemacht.

Das Brugger Kulturhaus Odeon hat sich mit dem Angebot an Dokumentarfilmen einen Namen gemacht.

Stephan Filati und der Verein Odeon Brugg planen für das Jahr 2021 eine erste Durchführung eines Dokumentarfilmfestivals in Brugg.

Die Stadt Brugg soll um ein kulturelles Ereignis reicher werden: Der Verein Odeon Brugg – als Betreiber des Kulturhauses Odeon – plant die Einführung der Brugger Dokumentarfilmtage. Diese sollen im Rhythmus von zwei Jahren – alternierend zu den Brugger Literaturtagen – erstmals vom 17. bis 19.September 2021 stattfinden.

Odeon-Betriebsleiter Stephan Filati erklärt den Hintergrund: «Wir pflegen schon seit Jahren Dokumentarfilme in unserem Programm und haben uns damit einen Namen gemacht.» Bereits jetzt verbindet das Odeon die Vorführung von Dokumentarfilmen auch mit Podiums- oder Filmgesprächen, um das Thema zu vertiefen.

Das ist auch an den Brugger Dokumentarfilmtagen geplant. Die Filme sollen eingebettet werden in ein attraktives Rahmenprogramm. Filati spricht von Podiumsdiskussionen, Gesprächen mit Fachpersonen oder auch von einem Filmbrunch. «Es schwirren noch diverse andere Ideen herum, die müssen wir aber noch ausarbeiten», sagt Filati. «Unser Ziel ist, dem Publikum einen Mehrwert zum Film zu bieten.» Vorstellen kann sich Filati auch die Vergabe eines Publikumspreises. Angedacht sind auch Kooperationen, wie sie bereits heute stattfinden im Rahmen der Filmreihen, beispielsweise mit der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Premieren und aktuelle Themen

Das OK der Brugger Dokumentarfilmtage, das zurzeit noch zusammengestellt wird, will am Festival aktuelle Themen aufgreifen und auch Premieren durchführen. Ob dann die Brugger Dokumentarfilmtage jeweils unter einem Motto oder Thema laufen, ist noch unklar.

Die Finanzierung muss das OK noch angehen. Bereits jetzt bewirbt sich der Kulturverein aber auf der Plattform iBBooster, wo Vereine Geld gewinnen können für einen Anlass. «Weiter werden wir das Gespräch zu Stiftungen und Subventionsstellen suchen», sagt Filati.

Gezeigt werden sollen die Dokumentarfilme in den beiden Kinos Odeon und Excelsior. Zusätzlich sollen an einer dritten Örtlichkeit Parallelveranstaltungen stattfinden. Filati ist überzeugt, dass ein Dokumentarfilmfestival in der Deutschschweiz noch Platz hat. Anziehen will man ein interessiertes, weltoffenes Publikum, «das bereit ist, sich auf Themen einzulassen und seinen Horizont zu erweitern», wie es Filati ausdrückt.

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