Riniken

Dreitage-Orientierungslauf: Ein Sport für Hirn und Beine

Mit dem Finger-Badge starten die Erwachsenen und die Kinder zum Parcours. Bild: Irene Hung-König

Mit dem Finger-Badge starten die Erwachsenen und die Kinder zum Parcours. Bild: Irene Hung-König

Der Familientag im Rahmen des Aargauer Dreitage-Orientierungslaufes in Riniken war gut besucht, die Angebote wurden rege genutzt.

Die Wiese gegenüber dem Schulgelände ist kurzerhand zum Zeltplatz umfunktioniert worden. Auf dem roten Turnhallenplatz sind verschiedene Camper parkiert. Schliesslich nehmen nicht nur Einheimische am Dreitage-Orientierungslauf teil, sondern auch Leute aus 12 verschiedenen Nationen.

Daneben testen Kinder im Labyrinth ihren Orientierungssinn und versuchen mit der Karte in der Hand, möglichst schnell die Posten in der richtigen Reihenfolge zu finden. Quittiert wird der gefundene Posten mittels Finger-Badge. Zwei Mädchen haben ihren Lauf im Labyrinth absolviert und fragen die Betreuerin am Stand, was nun zu tun sei: «Ihr könnt jetzt euren Badge auslesen lassen, und dann seht ihr, wie viel Zeit ihr dafür gebraucht habt», lautet die Antwort. Gleichzeitig zeigt die Betreuerin in Richtung Schulhausplatz, wo sich nebst der Festwirtschaft auch die Anmeldestation befindet.

Umfrage: Was ist das Faszinierende am Orientierungslauf?:

«Den Orientierungslauf zu den Leuten bringen»

Im Rahmen des Aargauer Dreitage-OL, von der OL-Gruppe Cordoba Baden-Brugg-Zurzach organisiert, fand der «Family-O-Day» des Aargauer OL-Verbandes grossen Anklang. Familien mit Kindern, auch solche im Kinderwagen, nutzten die Gelegenheit, um das Orientierungslaufen näher kennen zu lernen. Nebst dem Labyrinth konnten vor allem jüngere Kinder den Stempel-Sprint absolvieren oder nach einem Slalom-Lauf beschriftete Würfel in den Einkaufskorb legen.

Der Postenlauf durchs Dorf fand mittels «Swiss-O-Finder»-App statt: Dazu brauchte es bloss Handy und Karte. «Das Gute daran ist, dass man diesen Lauf auch ohne Anlass machen kann», erklärte AOLV-Präsident Christoph Wildhaber. «Wir wollen den Orientierungslauf zu den Leuten bringen», erklärte er die Idee hinter dem «Familiy O day». Gerade für Leute, die nicht OL-affin seien, sei dieser Tag gedacht.

Während sich die einen erst auf den Weg zum Start-Parcours im Wald machten, liefen andere bereits im Ziel auf dem Schulhausgelände ein. Darunter auch die mehrfache Weltmeisterin im Orientierungslaufen, Simone Niggli-Luder. Auch Nationalrätin Ruth Humbel, die frühere OL-Spitzenläuferin, absolvierte den Parcours. Ausser Atem und verschwitzt liefen die Breitensportler im Ziel ein. Für den Grossteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es faszinierend, sich in der Natur zu bewegen und dabei gleichzeitig Beine und Kopf zu brauchen.

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