Windisch
Ein Marder hat dem Schulhausdach zugesetzt: Einwohnerrat entscheidet über Kredit für Sanierungsarbeiten

Der Windischer Einwohnerrat entscheidet über einen Kredit von 780000 Franken für Sanierungsarbeiten am Schulhaus Rütenen.

Michael Hunziker
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Das 1978 erstellte Gebäude wird als Primarschulhaus mit sieben Klassenzimmern genutzt.

Das 1978 erstellte Gebäude wird als Primarschulhaus mit sieben Klassenzimmern genutzt.

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Beim Dach des Schulhauses Rütenen in Windisch besteht Handlungsbedarf. Die Konstruktion wurde gemäss Gemeinderat durch einen Marder stark beschädigt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Im Einwohnerrat am 20. Januar steht deshalb ein Kredit von 780000 Franken zur Diskussion für die Erneuerung.

Das Gebäude, das als Primarschulhaus mit sieben Klassenzimmern dient, wurde 1978 gebaut. Vorgesehen ist, das Dach an die aktuell gültigen Normen anzupassen, führt der Gemeinderat in der Botschaft an den Einwohnerrat aus.

Auf Herbstferien 2021 sind die Arbeiten abgeschlossen

In diesem Jahr ist ein Vorprojekt erarbeitet worden. Dieses beinhaltet unter anderem eine Gesamtübersicht zu den Sanierungsmassnahmen inklusive Etappierung. Für eine mittel- und langfristige Investitionsplanung wurde ein Variantenstudium erstellt samt detaillierten Angaben über die Dringlichkeit und die anfallenden Kosten von werterhaltenden Massnahmen im Bereich Dach, Fassade und Ausbau. Das Gesamtprojekt «Erneuerung Rütenen» besteht aus vier Teilprojekten: Erneuerung Dach inklusive Aufbauten; Fassadensanierung inklusive Fenster; Ausbauten im Gebäude; Neubau Kindergarten ­Rütenen/Abbruch Kindergarten Klosterzelg.

Das Dach des Schulhauses Rütenen ist laut Gemeinderat so stark beschädigt, dass eine Sanierung als dringlich eingestuft und deshalb im zweiten Semester 2021 umgesetzt und bis zu den Herbstferien fertiggestellt werden soll. Es wird, so der Plan, durch eine zusätzliche Wärmedämmung energetisch verbessert. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Schule wurde für dieses Projekt eine Lösung gefunden, bei der auf ein Provisorium verzichtet werden kann, fügt die Behörde an.

Verzicht auf Provisorium ist nachvollziehbar

Bis zum Bau eines neuen Kindergartens Rütenen soll auf die Sanierung der Fassade und den Ersatz der Fenster verzichtet werden, hält der Gemeinderat fest. «Damit können beim Neubau des Kindergartens entsprechende Synergien genutzt und Kosten eingespart werden.» Die Schulleitung ihrerseits nimmt «erfreut zur Kenntnis, dass die Gemeinde gewillt ist, die Schulräumlichkeiten nachhaltig zu sanieren». Die schnelle Erneuerung werde auch unterstützt aufgrund der Asbesthaltigkeit des Dachs sowie des grossen Wärmeabflusses in den Winter­monaten.

Nachvollziehen kann die Schulleitung, dass auf ein Provisorium verzichtet wird, weil der finanzielle Aufwand nicht im Verhältnis zum Ertrag steht.

Einwohnerrat Mittwoch, 20. Januar, 19 Uhr, Campussaal.