Schinznach-Bad

Erfolgreiches Familienunternehmen will kräftig investieren – Spatenstich von Corona-Lage abhängig

Die Suter Inox AG in Schinznach-Bad hat sich einen Namen gemacht als Herstellerin von Küchenkomponenten. Jetzt ist eine neue Ausstellungs- und Produktionshalle geplant.

Die Suter Inox AG in Schinznach-Bad hat sich einen Namen gemacht als Herstellerin von Küchenkomponenten. Jetzt ist eine neue Ausstellungs- und Produktionshalle geplant.

Die Suter Inox AG plant eine Ausstellungs- und Produktionshalle in Schinznach-Bad – derzeit liegt das Baugesuch auf.

Mit Edelstahl-Küchenkomponenten hat sich die Suter Inox AG einen Namen gemacht. Schweiz- und europaweit. Am Sitz in Schinznach-Bad will das erfolgreiche Familienunternehmen nun kräftig investieren. Angrenzend an den heutigen Standort an der Steinzelgstrasse ist eine neue Ausstellungs- und Produktionshalle geplant. Derzeit liegt das Baugesuch auf. Um genügend Platz zu schaffen, muss das alte Einfamilienhaus an der Aarauerstrasse abgebrochen werden.

Die Suter Inox AG habe sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, erklärt Marco Suter, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Präsident des Verwaltungsrats des 1947 von seinem Vater Alfred Suter sen. gegründeten Unternehmens. Einerseits sei die Produktion der Spülen und Becken stark modernisiert worden und es habe ein einzigartiges, energieeffizientes Herstellungsverfahren implementiert werden können, das die natürlichen Ressourcen schone. Anderseits sei – ganz dem aktuellen Wunsch nach Individualität entsprechend – das Angebot der Edelstahlarbeitsplatten bis hin zum unverwechselbaren Einzelstück weiter ausgebaut worden.

140 Fachkräfte erhalten attraktive Umgebung

«Um alle unsere innovativen Produkte, welche die Entwicklung der modernen Haushaltsküche in den letzten Jahren stark beeinflusst haben, im richtigen Umfeld zu präsentieren, haben wir neben der Produktionserweiterung auch die Realisierung einer neuen, trendigen Ausstellung geplant», fasst Suter zusammen. Er freut sich darauf, die Küchenkomponenten – das Unternehmen ist ebenfalls Importeur von Haushaltsgeräten der Marken Bora und Samsung – ehrlich und authentisch zeigen zu können, darauf, die Erwartungen der Kunden zu übertreffen.

Mit den neuen Flächen gelte es zudem eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die für Fachkräfte – rund 140 sind es an der Zahl – attraktiv ist, die Kreativität fördert, der Umwelt Rechnung trägt. Kurz: Entstehen soll ein solider, für Jahre attraktiver Baukörper, der den Bedürfnissen und der absehbaren Entwicklung des Unternehmens gerecht werde. «Darauf ist unser Augenmerk gerichtet», sagt Suter und ergänzt: «Unser Planungshorizont für Bauten und Infrastrukturprojekte ist langfristig.»

Es seien umfassende Herausforderungen, antwortet Suter auf die entsprechende Frage, die ein solches Projekt mit sich bringt. «Es ist unsere Verantwortung, Inhalte, Kosten und Termine im Griff zu haben.»

Massnahmen zum Schutz der Gesundheit getroffen

Der Spatenstich werde erfolgen, sobald sich die ausserordentliche Situation aufgrund der Coronapandemie wieder normalisiert habe. Dann werde auch der Terminplan aktualisiert. Diese Krise werde Folgen für die Gesellschaft und Wirtschaft haben, ist Suter überzeugt.

Zwar lasse sich das Ausmass nur erahnen, fährt er fort, «aber wir wissen, dass viele von uns hart getroffen werden. Wir, das gesamte Suter-Team, haben alle Massnahmen zum Schutz unserer Gesundheit frühzeitig umgesetzt und die notwendigen Massnahmen zur Aufrechterhaltung unserer Geschäftstätigkeit getroffen.»

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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