Lupfig
Ermittlungen rund um Bancomat-Knacker gestalten sich schwierig

Grosse Beute haben Unbekannte Ende Januar in Lupfig gemacht: Im Einkaufszentrum «Seebli» brachen sie den Bancomaten auf. Weiss die Polizei inzwischen Näheres über die Panzerknacker, hat sie gar eine heisse Spur?

Michael Hunziker
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Geknackter Bancomat in Lupfig

Geknackter Bancomat in Lupfig

Kapo AG

Die Ermittlungen zu diesem schweren Einbruchdiebstahl gestalteten sich sehr schwierig und seien nach wie vor im Gang, sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Weder seien entscheidende Hinweise eingegangen, noch liegen neue, konkrete Erkenntnisse über die Täterschaft vor.

«Zweifellos handelte es sich um Profis, die sich vermutlich im Voraus mit den Verhältnissen vor Ort vertraut gemacht hatten», ist für Graser klar. «Auch müssen sie genaue Kenntnisse über die technischen Aspekte eines solchen Geldautomaten gehabt haben.» Die Polizei geht von ausländischen – vermutlich osteuropäischen – Kriminellen aus, die sich auf diese Art Einbruch spezialisiert haben.

Der Diebstahl ereignete sich am späteren Sonntagabend, 31. Januar. In der Ladenpassage im Einkaufszentrum «Seebli» schlug die Täterschaft unterhalb des Bancomaten der Coop-Bank ein Loch in die Wand und konnte mehrere Zehntausend Franken erbeuten – in Schweizer Franken und in Euro. Festgestellt wurde der Diebstahl am folgenden Montagmorgen.

Zur Vorgehensweise der Täter oder zur Frage, ob denn kein Alarm ausgelöst wurde, nimmt die Coop-Bank «aufgrund der laufenden Ermittlungen» keine Stellung. Ebenso könnten keine Angaben zu den Sicherheitsmassnahmen gemacht werden, heisst es auf Anfrage.

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