Villigen

Es geht los: Spatenstich für Neubau «Park Innovaare» ist getan

Der Park Innovaare in Villigen ist mit sechs neuen Hightech-Unternehmen weiter gewachsen im Jahr 2017. Die Visualisierung zeigt, wie sich der Park Innovaare dereinst präsentieren wird.

So soll er derweil aussehen: Visualisierung des «Park Innovaare» in Villigen.

Der Park Innovaare in Villigen ist mit sechs neuen Hightech-Unternehmen weiter gewachsen im Jahr 2017. Die Visualisierung zeigt, wie sich der Park Innovaare dereinst präsentieren wird.

In der Nachbarschaft des Paul Scherrer Instituts (PSI) in Villigen entsteht ein neuer Gebäudekomplex für den «Park Innovaare». Wirtschaft und Forschung sollen zusammenrücken. Der Spatenstich für das 165 Millionen Franken teure Vorhaben fand am Donnerstag statt.

In den kommenden vier Jahren soll auf einer Nutzfläche von 23'000 Quadratmetern ein forschungsorientierter Bau mit Büros, Reinräumen und erschütterungsfreien Forschungslaboren entstehen. Hauptmieter der ersten Stufe des Ausbaus wird mit rund 70 Prozent das PSI sein, wie die Promotoren mitteilten.

Der "Park Innovaare" will technologie-orientierten Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihr Geschäft aufzubauen und zu erweitern. Diese Unternehmen erhielten Zugang zu weltweit führendem Know-how, wissenschaftlichen und industriellen Netzwerken und Talentpools, hiess es.

Forschung und Wirtschaft

Man kreiere ein Umfeld, in dem neue Ideen aus Forschung und Wissenschaft mit der Wirtschaft zusammengebracht würden, sagte Parkdirektor Benno Rechsteiner laut Redetext am Festakt zum Spatenstich.

Die Mission eines Innovationsparks bestehe darin, Spitzenforschung und unternehmerische Innovationstätitigkeit unter einem Dach zusammen zu bringen, sagte Thierry Strässle, PSI-Direktor ad Interim. Die bereits im Park angesiedelten Unternehmen stünden täglich in Kontakt mit den PSI-Mitarbeitenden.

Hauptinvestor ist die CPV/CAP Coop Pensionskasse mit 155 Millionen Franken. Der aargauische Park, einer der fünf Schweizer Innovationsparks, ist ein gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Forschung und Politik. Die Träger- und Betreibergesellschaft ist als privatrechtliche Aktiengesellschaft organisiert.

Mit dabei sind unter anderem der Kanton Aargau, das Paul Scherrer Institut, die Fachhochschule Nordwestschweiz und Unternehmen wie Alpiq, Axpo, ABB, General Electric sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

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