Windisch

Fröhliches Spektakel mit Radio-Premiere am Jugendfest

Über 800 Schüler zeigten an der Morgenfeier am Jugendfest im Amphitheater farbenfrohe Darbietungen.

Ein vollbesetztes Amphitheater, rund 500 Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler sassen am Samstagmorgen im Rund und bestaunten mit den anderen Gästen die rassigen und fröhlichen Darbietungen. «elementastisch» hiess das Motto des Jugendfestes. Martina Lüscher am Rednerpult umschrieb die Darbietungen der rund 800 Kindergärtler und Primarschüler im Rund als «elementastisch-fantastisch». Und dies nicht nur, weil die Morgenfeier mit einer Premiere aufwarten konnte. Just an dieser Morgenfeier ging «Radio Windisch 1» auf Sendung und pries nebst den Darbietungen aus den Reihen der verschiedenen Schulhäuser auch ein Interview mit Schulleiter Philipp Grolimund an.

Jugendfest Windisch

Eindrücke von der Jugendfest-Morgenfeier im Windischer Amphitheater

   

Eröffnung mit Samba-Klängen

Die Musikgesellschaft Eintracht eröffnete die Feier mit Samba-Klängen. Eine grosse Überraschung präsentierten dann die Kindergärtler: Sie erschienen als Raupe und verwandelten sich in wunderschöne Schmetterlinge. Ihre orangen, violetten, gelben und blauen Flügel schlugen sie im Takt zu klassischer Musik.

Zwei Radio-Moderatoren hatte inzwischen Schulleiter Philipp Grolimund ausfindig gemacht und befragten ihn zu seinem ersten Jugendfest in Windisch. «Ich freue mich sehr, denn ich habe so etwas in solch einer wunderschönen Arena noch nie erlebt.» Auf die Frage, wie man sich denn die Namen so vieler Schüler merken könne, meinte er: «Natürlich kann ich mir die vielen Namen der Schüler und über 150 Lehrkräfte nicht alle merken. Doch das ist wie in der Schule, man muss lernen und nochmals lernen.»

Wettstreit der vier Elemente

Die Heilpädagogische Schule (HPS) veranstaltete einen Wettstreit unter den vier Elementen Luft, Erde, Feuer und Wasser. Zu «Love is in the air» wurde getanzt und dazu farbige Bänder geschwungen. Grossen Applaus erhielten sie beim Tanz zum Klassiker «We are the world». Ein Spiel mit farbigen Hüten und Bändern lieferten dann die Schüler des Dorfschulhauses. Zu Songs wie «Barbara Ann» liessen sie die Hüften kreisen. Eine riesige Erdkugel hievten die Dohlenzelg-Schüler ins Amphitheater und liessen die vier Elemente auf die Gäste wirken. Das Wasser etwa wurde mit langen, blauen Bahnen dargestellt, welche sie im Rhythmus zum Klassik-Stück «Die Moldau» bewegten. Die Rütenen-Schüler schliesslich stellten die Frage: «Was war zuerst, das Ei oder das Huhn?». Wie Roboter schritten sie voran, hielten inne, um das silbrig glänzende Ei zu erhaschen und darum zu kämpfen.

Schwingen und Schminken

Heiss zu und her ging es dann am Nachmittag auch aufgrund der Temperaturen. Im Schulareal «Rütenen» vergnügte sich die Unterstufe beim Nägeleinschlagen, Schminken, Schwingen oder Stelzenlaufen. Mit Wasser konnten sich die Mittel- und Oberstufe im Dohlenzelg-Areal abkühlen. Entweder bewarfen sich zwei Teams gegenseitig mit nassen Putzschwämmen oder sie schlitterten mit einer riesigen Plastik-Ente über nass gespritzte Bahnen auf der Sportwiese.
Den stimmungsvollen Schlusspunkt der Feierlichkeiten setzten nachts um 23 Uhr die Sekundar- und Realschüler mit ihrer toll choreografierten Fackelshow im Amphitheater. Dazu präsentierten sie ihre grossen, selbst gebastelten Laternen.

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