Bei seinem Morgenspaziergang am Sonntag findet Kasimir Vogt zwei Hühner-Köpfe. Mitten auf dem Waldweg, der beliebt ist bei Sportlern und Wanderern. Wenig später entdeckt er drei tote Hühner. «Die sind nicht hier umgebracht worden», so Vogt gegenüber dem Regionalsender «Tele M1». Er ist entsetzt, dass jemand seine Haustiere einfach so im Wald entsorgt. 

Die Hühner fielen auf durch ihr komplett schwarzes Federkleid. Eine ähnliche Rasse lebt im Stall von Linus Jegge, dem Präsidenten des Aargauischen Kleintierzüchterverbands. Dieser vermutet, dass der Besitzer die Tiere vor dem Winter loswerden wollte. «Im Herbst wechseln die Hühner ihr Federkleid. Dafür brauchen sie Energie und legen weniger Eier», so Jegge im Beitrag von «TeleM1». Die Entsorgung der Hühner-Kadaver im Wald ist strafbar, weil sich so Seuchen verbreiten könnten. (agl)