Jugendfest
Hansjörg Walter: «Brugg ist meine zweite Heimat»

Das Brugger Jugendfest mit dem Rutenzug ist Höhepunkt im Leben der Stadt. Für die Morgenfeier wurde dieses Jahr der höchste Schweizer, Nationalratspräsident Hansjörg Walter, eingeladen.

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Rutenzug und Jugendfest in Brugg
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Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
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Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
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Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
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Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg
Rutenzug und Jugendfest in Brugg

Rutenzug und Jugendfest in Brugg

Marc Reinhard

«Heute ist in Brugg alles geschlossen»: Die junge Bruggerin gibt sich am Bahnhof dezidiert. Sie gibt entschieden kund, dass der Tag des Rutenzugs und der anschliessenden Morgenfeier Höhepunkte des Brugger Stadtlebens markieren.

Wie immer stellen sich die Zuschauer schon um 8 Uhr morgens in der Altstadt auf, um möglichst eine gute Sicht auf den Rutenzug zu ergattern. Ringsum werden Kameras gezückt: Jedes Foto wird später zu einem «ist das schön» verleiten.

Das Stimmengewirr will überhandnehmen, als die Uhr schlägt: Es ist 8.45 Uhr und die Protagonisten des Rutenzugs setzen sich in Bewegung. Marschmusik begleitet die vielen Kinder, denen man ansieht: Die Mütter haben frühmorgens viel geleistet, um ihre Kleinen schön herzurichten. Weiss triumphiert bei der Kleidung, Farben bei den Sträussen.

Hansjörg Walter war Festredner

Noch ist es kühl - doch die luftige Kleidung der meisten verrät: Auf Petrus und auf wärmende Sonnenstrahlen wird gezählt. - Tumtata: Die Musikgesellschaften wetteifern, dass es eine Lust ist. Schön, dass dieses Jahr Gäste aus Rüfenach dabei sind. «Sie kommen», sagt einer plötzlich. Sie, das sind die Buben mit ihren Haselruten.

Freude leuchtet in allen Gesichtern - auch im Gesicht von Stadtammann Daniel Moser, der den diesjährigen Festredner an der Morgenfeier, Nationalratspräsident Hansjörg Walter, begleitet. Erstmals nehmen an der auf den Rutenzug folgenden Morgenfeier die Kindergärtler teil. Die Sonne brennt auf die Köpfe. «Brugg ist meine zweite Heimat», wendet sich Walter an das riesige Publikum.

Seit vielen Jahren nehme er an Sitzungen des Bauernverbands in Brugg teil - also kenne er die Stadt gut. Walter hat einen guten „Draht" zu seinem altermässig sehr gemischten Publikum. Sein Nationalratsstuhl, erzählt Walter, sei zwar schön, doch unbequem. Deshalb sei es logisch, dass jedes Jahr ein anderer Nationalratspräsident auf ihm Platz nehme. Hansjörg Walter ist voll des Lobes für Brugg, «eine Stadt, in der Kinder im Mittelpunkt stehen.» (EF.)

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