Brugg

Hilfe in letzter Sekunde: Rettungsschwimmer bringen Vater und Sohn in Sicherheit

Ein Foto einer Übung. Der Rettungsschwimmer trägt einen Neopren-Anzug, Helm und Schwimmwes-te. Der Kopfsprung ist nur möglich, da er das Gewässer sehr gut kennt. An der Schwimmweste wurde bei der Rettung ein Seil befestigt, um den Schwimmer mit der geretteten Person sicher an Land zu bringen.

Ein Foto einer Übung. Der Rettungsschwimmer trägt einen Neopren-Anzug, Helm und Schwimmwes-te. Der Kopfsprung ist nur möglich, da er das Gewässer sehr gut kennt. An der Schwimmweste wurde bei der Rettung ein Seil befestigt, um den Schwimmer mit der geretteten Person sicher an Land zu bringen.

Vier Rettungsschwimmer der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) der Sektion Baden-Brugg retteten am Samstagnachmittag einen Vater und seinen Sohn aus der Aare bei Brugg.

Es war Rettung in letzter Sekunde: Am Samstag konnten vier Rettungsschwimmer der SLRG Baden-Brugg einen Vater und seinen Sohn aus der Aare retten. Denn nach einer geplanten Übung kam es plötzlich zu einem Ernstfall.

Die Rettungsgruppe der SLRG Sektion Baden-Brugg traf sich am Wochenende zum zweiten Mal für eine Übung. Die starke Strömung und der hohe Wasserstand sind optimale Bedingungen, um den Ernstfall
zu trainieren. An den Übungen der Rettungsgruppe nehmen ausschliesslich gute Schwimmer mit Modul Fluss teil.

Zwei Personen sassen auf Felsen fest

Als die Rettungsschwimmer mit ihrer Übung fertig waren und die Aare aufwärts von der Altstadt in die Badi Brugg liefen, bemerkten sie zwei Personen auf der Höhe des Brunnenmüli-Stegs. Ein Vater und sein Sohn befanden sich auf einem stark überspülten Felsen, von dem sie sich nicht wegbewegen konnten.

Das ist in etwa die Stelle, wo es zur Rettung kam. Ein überfluteter Felsen auf der Höhe des Brunnenmüli Stegs.

Das ist in etwa die Stelle, wo es zur Rettung kam. Ein überfluteter Felsen auf der Höhe des Brunnenmüli-Stegs.

Das ist in etwa die Stelle, wo es zur Rettung kam. Ein überfluteter Felsen auf der Höhe des Brunnenmüli Stegs.

Eigentlich wollten sie unterhalb der Eisenbahnbrücke aus dem Wasser steigen, aber diese Stelle verpassten sie um rund 50 Meter. So trieben sie auf die Stromschnellen zu und gerieten in Panik. Da sie keine Schwimmwesten trugen, zog die starke Strömung sie immer wieder nach unten.

Es brauchte vier Personen, um Vater und Sohn zu retten

Durch Hilferufe und Hinweise von Passanten erkannten die Rettungsschwimmer die Notlage und rannten zum Ufer. Die vier Lebensretter sind ein eingespieltes Team: Beim ersten Rettungsschwimmer wurde an der Schwimmweste ein Seil befestigt. Zwei weitere Rettungsschwimmer sicherten das Seil, so dass der erste Rettungsschwimmer den Sohn retten konnte.

Der Bub wurde an Land von einem vierten Rettungsschwimmer betreut. Der Vater konnte sich gerade noch auf dem Felsen halten, als der erste Rettungsschwimmer bei ihm ankam. Dann liess er sich gleich fallen und wurde ebenfalls gerettet. Dank des Einsatzes der vier Rettungsschwimmer kamen Vater und Sohn mit einem Schrecken davon.

"Die geretteten Personen kennen wir nicht", hält die SLRG Baden-Brugg in einer Mitteilung fest. "Wir möchten hier auch explizit den Persönlichkeitsschutz dieser Personen wahren."

Das Schwimmen in fliessenden Gewässern ist gefährlich und eine Schwimmweste empfehlenswert, hält die SLRG fest. Es sind dabei immer die Flussregeln der SLRG zu beachten. Weitere Infos finden Sie hier.

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