Brugg
Im Brutkasten auf Gleis 1 ist neue Kunst entstanden

Die räumliche Installation der Künstlerin Romana Del Negro thematisiert Wärme, die nicht nur Wohlbefinden erzeugt. Das Kunstwerk, das je nach Tageszeit uach gespentisch wirken kann, bleibt sechs Monate im Kasten.

Merken
Drucken
Teilen
Neue Kunst im Brutkasten Brugg.

Neue Kunst im Brutkasten Brugg.

zvg / Metron

Am Gleis 1 nahe dem Brugger Bahnhof ist ein neues Kunstwerk zu bewundern. Die Installation von Romana Del Negro aus Biel trägt den Titel «Brutkasten»: durchsichtige Schläuche und Silk, zerknülltes Paraffinpapier – wie man es braucht, um Fleisch einzuwickeln – und Tüll. Ein schimmerndes Knäuel in einem warmen Lichtraum.

Der Leuchtkörper, der die kalte, dunkle Jahreszeit erhellt, entwickelt aus der Nähe betrachtet gespenstische Züge – ein Brutkasten, dessen Wärme nicht nur Wohlbefinden erzeugt. Tagsüber zeigt sich wieder ein anderes Bild: zurückhaltend und kühler. Im Sonnenlicht schimmert das Knäuel im Spiel zwischen Transparenz und Glanz.

Wechsel alle sechs Monate

Beim Brutkasten des Unternehmens Metron handelt es sich um eine kleine Glasvitrine, die jedes halbe Jahr von neuen Kunstschaffenden bespielt wird. Hervorgegangen ist der Brutkasten aus einem Wettbewerb, mit dem ein visionäres Projekt als Anregung und Hinterfragung der Tätigkeit im Betrieb gesucht wurde.

Grundidee des Brutkastens ist die Umsetzung eines Worts durch eine Künstlerin oder einen Künstler in eine räumliche Installation. Das Wort kommt aus den Reihen der Metron-Mitarbeitenden. (AZ)