Brugg

Junges Blut bringt frischen Wind an die diesjährige Expo

Erstmals präsentieren sich auch Jugendliche an der Expo

Erstmals präsentieren sich auch Jugendliche an der Expo

An der diesjährigen Expo in Brugg präsentieren erstmals auch Schüler und Lehrlinge ihre Projekte und Berufe. Die Schüler wollen mit Präsentationen wie «Informatik im Schulalltag» begeistern. Dazu gibt es Einblicke in verschiedene Berufe.

Die weissen Ausstellungszelte im Geissenschachen Brugg stehen zum Einräumen bereit. Heute und morgen bauen mehr als 200 Firmen ihre Stände auf. Einen grossen Stand werden auch rund 350 Schülerinnen und Schüler aus Brugg und Windisch mit ihren 50 Lehrpersonen beanspruchen.

Im Aussenbereich haben 5 verschiedene Betriebe Plätze angelegt, auf denen sich rund 80 Lehrlinge mit ihrem Können zeigen werden. Die Schüler wollen mit Präsentationen wie «Informatik im Schulalltag» oder «Bewegte Schule» die Ausstellungsbesucher begeistern. Dabei können die Besucher auch selbst Hand anlegen. «Auf der Aussenbühne werden verschiedene Darbietungen gezeigt, die von Hip-Hop bis Ballett reichen», sagt Peter Trachsel, OK-Präsident der Expo.

Einblick in verschiedene Berufe

Auch die Schüler selbst profitieren von der Ausstellung: «Wir bieten den Schülern die Chance, zu lernen, in einem festgelegten Zeitrahmen ein Projekt vorzubereiten, dieses öffentlich zu präsentieren und somit mit Ausstellungsbesuchern in Kontakt zu treten und mit ihnen zu kommunizieren», sagt Trachsel.

Jeder Schüler erhält an der Expo einen Bon, den er an der Points's und Piccadilly's Saftbar gegen einen frisch gepressten Fruchtsaft und einen Spitzbub eintauschen können. «Wir wollen zeigen, dass es nicht immer Alkohol braucht, um zusammen Spass zu haben und zu plaudern», sagt Marlis Romann, Sekretärin des OK.

Die Lehrlinge stellen gegen 10 verschiedene Berufe vor. Sie zeigen vor Ort, was Lernende während ihrer Arbeitszeit tun. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Kinder und ihre Eltern, welche die Berufswahl vor sich haben. «Heute gehen sehr viele Jugendliche studieren. Dabei bietet eine Lehre auch sehr gute Voraussetzungen für die Zukunft und man kann nach der Lehre immer noch studieren, wenn man das will», sagt Peter Trachsel.

Grosser Einsatz der Lehrpersonen

Die Idee, dieses Jahr ein Schwerpunktprojekt mit dem Thema Jugend einzufügen, stammt von Marlis Romann. Auf 100 Quadratmetern können die Schüler ihre lang erarbeiteten Projekte präsentieren. «Wir sind wirklich begeistert, wie sich die Lehrpersonen eingesetzt und zusätzliche Arbeit geleistet haben», sagt Romann. Die Klassen wechseln sich laufend ab, da jeder Klasse nur ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung steht. «Die Planung war ziemlich kompliziert», sagt Romann. Das Jugendprojekt wird von Sponsoren finanziert.

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